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Online-Schützenfest in Spexard

Bild: chj  
Das Spexarder Schützenfest 2020 – Sieht das Festprogramm verpixelt aus?

Das Spexarder Schützenfest 2020 wird nicht in gewohnter Art und Weise stattfinden können. Das hat Brudermeister Maik Hollenhorst in einem Brief an alle Mitglieder der Schützenbruderschaft mitgeteilt. „Die Auflagen verbieten uns ein Fest mit großen Ansammlungen von Menschen zu feiern. Unser König Günter Melzer und seine Königin Irene sowie der Jungschützenkönig Niklas Reimer und seine Jungschützenkönigin Jessica Wullenkord werden in die Verlängerung gehen.“ Trotzdem wollen die Schützen nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern den Mitgliedern während des Schützenfest-Wochenendes eine Alternative bieten. Es wird ein „Alternatives Schützenfest“ auf die Beine gestellt, an dem jedes Mitglied von zuhause aus teilnehmen kann. Dabei wird auch ein Online-König oder eine Online-Königin ermittelt. Über sie Schützen-Website, per Facebook, WhatsApp und Instagram kann das Fest und das Vogelschießen verfolgt werden. „Dabei wird es keine Rolle spielen, ob man zurzeit in Spexard, München, London oder Australien verweilt oder ob man 5 Jahre oder 95 Jahre alt ist.“ Spaß und Spannung sollen an dem Wochenende im Vordergrund stehen. Die amtierenden Königspaare werden aber weiter im Amt bleiben.


Historischer Grenzstein in Spexard zerstört

Bild: msc  
Die Zerstörung des Grenzsteines von 1774 in Spexard.

Der Heimatverein Spexard ist verärgert über die Zerstörung eines historischen Grenzsteines. Der Dreiländereckstein der drei ehemaligen Bauerschaften Spexard, Lintel und Varensell ist in zwei Teile gebrochen. Das obere Stück mit den Wappen der ehemaligen Territorien der Grafschaft Rietberg und dem Amt Reckenberg ist vom Stein getrennt worden. Nach Rücksprache mit Güterslohs Denkmalpfleger Ulrich Paschke wurden die Bruchstücke gesichert. Die Bezirksregierung in Detmold entscheidet jetzt wie es mit dem Grenzstein von 1774 weitergeht. Ein aufmerksamer Landwirt hatte den Bruch des Grenzsteins bemerkt und den Heimatverein informiert. An der Bruchstelle fanden sich außerdem leere Bier- und Schnapsflaschen. Die Bruchstücke wurden jetzt eingesammelt. Ein Teil des Grenzsteins befindet sich noch im Boden. Wie es zu der Zerstörung gekommen ist bleibt unklar. „So einen Stein zu demolieren ist nicht einfach“, ärgert sich Markus Schumacher, der stellvertretende Vorsitzende des Heimatverein Spexard, über den Vorfall. „Weil schon Moss auf der Bruchstelle zu sehen ist, vermute ich eine Zerstörung im vergangenen Herbst.“ Die Stelle befindet sich am Ölbach und ist schwer zu erreichen. Den heimischen Jägern war nichts aufgefallen.

  Bild: msc
Im Juli 2012 wurde der Grenzstein aus einem Seitengraben des Ölbachs geborgen. Bei der ersten Begutachtung sind Ulrich Paschke (links) und Johannes Glaw im Bild.

Im April 2012 unternahm der Stadtarchäologe Johannes W. Glaw mit Markus Schumacher vom Heimatverein eine Begehung der Grenzsteine aus früheren Zeiten. Zufällig und nach langer Suche und Recherche mit Fotos von 1987 wurde der Stein „Nummer16“ wiedergefunden und identifiziert. Glaw informierte den Denkmalpfleger Ulrich Paschke. Der Kontakt mit den drei Städten Rietberg, Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh und der Bezirksregierung in Detmold wurde aufgenommen. Der Eigentümer ist das Land Nordrhein-Westfalen und die zuständige Behörde für Grenzsteine die Bezirksregierung. Nach der Bergung im Juli 2012 wurde „Nummer 16“ im städtischen Bauhof gereinigt und begutachtet. Die bei der Erstellung eingemeißelten Wappen sind auch heute noch schwer zu erkennen. Das Wasser könnte eine Seite abgerieben haben. Sicher ist, dass der Stein vor vielen Jahren abgerutscht war und in Vergessenheit geriet ist. Das Reckenberger Wagenrad und der Rietberger Adler sind nur mit äußerster Mühe zu erkennen. Nach der Aufhebung der heimischen Territorien 1815 sind diese Wappen oftmals zerstört worden. Zu erkennen sind allerdings die Schleifspuren von Sensen. Die Steine waren früher hervorragend zur Schärfung des Ackergerätes geeignet. Die Anfertigung des Grenzsteines erfolgte 1774 durch einen Bielefelder Steinmetz. Der schwere Stein wurde mit weiteren 23 Steinen für die Außengrenzen des Amtes Reckenberg aus Bielefeld abgeholt. Die Kosten (22 Goldmark pro Stück) teilten sich das Amt Reckenberg und die Grafschaft Rietberg. Heute existieren noch 13 dieser historischen Steine. Zum Ortsjubiläum 925-Jahre-Spexard wurde der Grenzstein im Rahmen des Kreisheimattages an einer neuen Stelle wieder aufgestellt. „Ich hoffe, dass wir eine schnelle Entscheidung aus Detmold bekommen wie es mit dem Stein weitergeht“, setzt Schumacher auf eine Reparatur und eine Aufstellung an der alten Stelle.


Musikzug Spexard probt virtuell

Bild: Musikzug Spexard  

Von den Auswirkungen der Corona-Krise ist natürlich auch der Musikzug Spexard betroffen. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen und dem Abstandsgebot ist an Übungsabende derzeit nicht zu denken. Die geplanten Auftritte sind bereits alle abgesagt. Davon betroffen ist leider auch das Gemeinschaftskonzert aller Feuerwehrmusik- und Spielmannszüge im Kreis Gütersloh, das im September in der Gütersloher Stadthalle stattfinden sollte. Das Konzert wurde auf den 19. September 2021 verschoben. „Das ist alles sehr schade, die gemeinsamen Übungsstunden fehlen uns sehr“, bedauert Dirigent Jörg Niggenaber die aktuelle Entwicklung. Die Gesundheit gehe jedoch auf jeden Fall vor. Dank der modernen Technik bleiben die Mitglieder des Musikzuges jedoch virtuell im Kontakt. Auf diesem Weg werden auch regelmäßig Vorstandssitzungen durchgeführt, um notwendige Entscheidungen zu treffen. Natürlich üben die Mitglieder fleißig zu Hause, damit es nach den Beschränkungen sofort wieder in gewohnter Qualität losgehen kann. Der Musikzug Spexard hofft, die geplanten Weihnachtskonzerte im Dezember ausführen zu können. Ebenso laufen die Planungen für das Frühjahrskonzert 2021 weiter. Der Musikzug Spexard freut sich darauf, hoffentlich bald wieder für Unterhaltung und Freude sorgen zu können.


Maibaum symbolisiert Zusammenhalt

Bild: chj  
Der Maibaum am Spexarder Bauernhaus steht auch in schwierigen Zeiten für den Zusammenhalt der Ortsgemeinschaft.

Der Festplatz an der Bruder-Konrad-Straße in Spexard ist das Zentrum des Ortsteils. Dort zwischen Bauernhaus und Sporthalle feiern die ansässigen Vereine ihre großen Feste und viele Bürgerinnen und Bürger feiern mit. So wäre es auch dieses Jahr gewesen, wenn nicht die Pandemie nicht dazwischen gekommen wäre. Die Spexarder Vereine feiern ihre Feste nicht nur auf dem Festplatz, sondern auch unter dem Maibaum, der alljährlich im Rahmen des Sportfestes am 1. Mai aufgestellt wird. Auch wenn in diesem Jahr die Feste und viele andere Veranstaltungen Corona zum Opfer fallen, so wissen die Spexarder, dass ihre Gemeinschaft zusammenhält. Gerade der Maibaum ist ein großes Symbol für den starken Zusammenhalt vor Ort. So war es den Verantwortlichen wichtig, auch in diesem Jahr den Maibaum am Spexarder Bauernhaus aufzurichten. Die Aktion fand aber erstmals ohne Besucher statt. Die Helfer aus den Reihen des Heimatvereins Spexard hatten sich aber bestens vorbereitet und konnten trotz Abstandsregelung in kurzer Zeit den 12 Meter hohen Stamm mit den Wappenschildern der Vereine und einem Kranz mit bunten Bändern schmücken. Bevor der Maibaum vom Kran der Firma Johannknecht Baustoffe hochgezogen wurde, platzierte Theresa Feldhans, Vorsitzende des Heimatvereins, noch den Specht auf der Spitze des Stammes. Dieser wird sich nun mit Oktober im Wind drehen. Denn für den 10. Oktober ist das Einholen des Maibaumes geplant. Es ist abzuwarten, ob dies dann wieder im Kreise der Vereine stattfinden kann.


Heimatverein Spexard veröffentlicht Liste alter Haus-Nummern

Bild: Archiv Heimatverein Spexard  
Hof Plümer hatte die alte Hausnummer 25 und liegt am Plümersweg 156. Auf dem Foto (etwas 1925) ist die Familie Nordemann-Plümer zu sehen. Durch Einheirat änderte sich der Hofname später in Meierfrankenfeld.

Der Heimatverein Spexard hat auf seiner Internetseite ein erstes Ergebnis des Projekts „Höfe, Häuser und Einwohner in Spexard“ veröffentlicht. Bernhard Spexard und Markus Schumacher haben die Hof- und Siedlungsgeschichte des Ortsteils erforscht und eine Liste der alten Spexarder Hausnummern zusammengestellt, die viel über die Bauernhöfe und die Besiedlung Spexards aussagt. Für das Projekt wurden alle Spexard betreffenden Informationen aus den zugänglichen Quellen gesammelt. Vieles wurde bereits zuvor in Schul- und Vereinschroniken und den Festschriften der Ortsjubiläen festgehalten. Das Projekt will aber alle vorhandenen Daten, soweit sie nicht nach den Datenschutzregeln vertraulich sind, einbeziehen und diese jedermann zur Verfügung stellen.

  Bild: Archiv Heimatverein Spexard
Die Mühle Frankenfeld hatte die alte Hausnummer 46 und befindet sich heute am Plümersweg 93. Das Bild ist 1930 aufgenommen worden und zeigt unter anderem den damaligen Pächter Karl Westbeld.

Dazu bietet sich heute auch das Internet an. Weiterhin ist das ein offenes Projekt, Mitarbeit ist ausdrücklich erwünscht. Ganz wichtig ist es Bernhard Spexard und Markus Schumacher auch, dass alte Unterlagen und Fotos nicht weggeworfen werden, sondern dem Heimatverein zur Verfügung gestellt werden. Dies kann auch gern zunächst leihweise und vertraulich geschehen. Es besteht die Möglichkeit, solche Unterlagen auch für den Eigentümer zu digitalisieren, Dokumente in Sütterlin-Schrift durch Abschreiben „lesbar“ zu machen und auf Wunsch verbindliche Vereinbarungen über eine Nutzung für die Ortsgeschichte zu treffen. Als nächstes ist geplant, auch die vielen Flüchtlingsunterkünfte nach dem 2. Weltkrieg in Spexard und deren Bewohner dokumentieren. Diese hatten in der Regel zunächst keine Haus-Nummer, allerdings sind aus einigen Unterkünften später eigenständige Hausstellen entstanden. Die meisten dieser Barracken sind dann aber abgerissen worden, als sie nicht mehr benötigt wurden.

Mehr dazu auf www.spexard.de/geschichte !


Historisches auf www.spexard.de

Aktuell gibt es aus Spexard aufgrund der Corona-Pandemie nicht sehr viel Neues zu berichten. Deshalb möchten wir ein wenig im Archiv stöbern und Ihnen Berichte aus alten Zeiten präsentieren. Dieser hier ist zum Beispiel aus dem Jahr 2005:


Eröffnung des Vorplatzes am Bauernhaus

 

Zehn Jahre sind nun schon seit der Eröffnung des Spexarder Bauernhauses im Jahre 1995 vergangen. Am 25. Januar diesen Jahres haben die Vereine bereits darauf angestoßen. Nun ist auch ein langgehegter Wunsch aller Nutzer des Spexarder Bauernhauses in Erfüllung gegangen: Der Vorplatz ist befestigt!
Die großen Vereine werden sich an den Kosten für die Befestigung beteiligen, wofür die Stadt Gütersloh sehr dankbar ist. Sicher hat jeder schon einen Blick auf die neue Pflasterung mit Grauwacke werfen können und festgestellt, dass das Spexarder Bauernhaus durch diese Baumaßnahme noch mehr an Geltung und Schönheit gewonnen hat. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am Donnerstag, 27. Oktober 2005, wird der neugestaltete Vorplatz zusammen mit der Stadt Gütersloh um 19 Uhr offiziell seiner Bestimmung übergeben. Bürgermeisterin Maria Unger hat ihr Kommen zugesagt! Gleichzeitig wird an diesem Abend auch der Maibaum eingeholt und winterfest gemacht.




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