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Neuer Jungschützenmeister: Toppmöller löst Spexard ab

 
Zum neuen Jungschützenvorstand gehören Tim Eickhoff (von links), Annemarie Rautenberg, Lennard Stüker, Moritz Toppmöller, Steffen Thiesbrummel und Oliva Kötter.

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard hat einen neuen Jungschützenmeister. Nach drei Jahren an der Spitze der Nachwuchsabteilung stellte sich Mattis Spexard (23) nicht mehr zur Wiederwahl. Die Mitglieder wählten den 21-jährigen Student Moritz Toppmöller im Spexarder Bauernhaus einstimmig zu ihrem neuen Jungschützenmeister. Die Versammlung musste im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Nach zwei Jahren führten die Jungschützten wieder eine Jahreshauptversammlung durch. Den Rückblick auf die vergangenen drei Jahre gab Mattis Spexard ab. Im vergangenen Jahr konnten nur wenige Aktionen durchgeführt werden. Das Ferienlager wurde auf 2021 verschoben und der Scheunenball musste zweimal abgesagt werden. Die Kassenberichte für die vergangenen Geschäftsjahre stellte Steffen Thiesbrummel vor.

Vor den Vorstandswahlen wurde den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern gedankt. Nicht mehr in der Verantwortung stehen neben Mattis Spexard noch Marc Scolie, Nico Meiertoberens und Lukas Steinkemper. Der Landwirt Mattis Spexard war sieben Jahre im Vorstand der Jungschützen und stand drei Jahre an der Spitze der 200 Nachwuchsschützen bis 25. Als 2. Jungschützenmeister wurde Lennard Stüker wiedergewählt wie auch der Kassierer Steffen Thiesbrummel und die Schriftführerin Aileen Kahlert. Als Beisitzer stehen Oliva Kötter, Annemarie Rautenberg, Tim Eickhoff und Jessica Wullenkord zur Verfügung.


Josefschule macht sich stark

 

Kurz vor den Sommerferien konnte endlich der Selbstbehauptungskurs „Mädchen stärken! – Jungen stärken!“ an der Grundschule Josefschule durchgeführt werden. Wie so viele Projekte musste leider auch dieses Projekt, aufgrund der Corona-Pandemie, mehrmals verschoben werden. Umso mehr freuten sich sowohl die Kinder als auch die Eltern und Lehrkräfte, dass dieses Projekt doch noch stattfinden konnte. Geplant wurde das Projekt von der Schulsozialarbeiterin der Josefschule (Johanna Niediek, AWO Gütersloh). Eine finanzielle Unterstützung gab es vom „Netzwerk Gewaltprävention Kreis Gütersloh“.

Der Selbstbehauptungskurs wurde von zwei qualifizierten Trainerinnen der Fachinstitution für gendersensible Gewaltprävention und Bewegung „BellZett e.V.“ Bielefeld durchgeführt. Zentrale Inhalte des Kurses waren die gezielte Auseinandersetzung mit alltäglich erlebten Konflikten, Grenzüberschreitungen, (Gewalt-)Situationen und Aggressionen auf verbaler und körperlicher Ebene. Die sozialen und persönlichen Kompetenzen von den Mädchen und Jungen wurden gestärkt. Zudem wurden ihre Fähigkeiten erweitert, auch mit schwierigen Lebenssituationen lösungsorientiert umzugehen. All dies lernten die Kinder mit viel Spaß und Freude durch Rollenspiele, Gruppen- und Kooperationsspiel, Übungen zur Selbstverteidigung und Befreiungstechniken, „Nein heißt Nein“, Vertrauensübungen und auch durch theoretischen Einheiten.


Neue Herzsportgruppe beim SV Spexard

 

Ab dem 10. September bietet der Sportverein Spexard freitags in der Zeit von 11 bis 12 Uhr in der Spexarder Spothalle eine Herzsport-Gruppe an. Herzsport ist eine Rehabilitationsmaßnahme für Menschen mit Herzerkrankungen. Diese Maßnahme wird vom Arzt verordnet und ist für alle gedacht, die aktiv in einer festen Gruppe trainieren möchten. In der neuen Gruppe werden die Teilnehmer von einer ausgebildeten, zertifizierten Übungsleiterin unter ständiger Anwesenheit einer Ärztin an den Sport herangeführt. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Verordnung vom Arzt (Formular 56) und ein Belastungs-EKG mit der Belastbarkeit in Watt. Bei Interesse daher frühzeitig einen Termin beim Facharzt vereinbaren. Durch die Kombination aus Ausdauertraining und Kräftigungsübungen werden die Teilnehmer optimal in ihrem Bereich belastet. Ziel ist es, das Wohlbefinden zu steigern und den Kreislauf zu ökonomisieren.

Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle des SV Spexard unter info@svspexard.de oder zu den Öffnungszeiten unter Telefon 05241/307988 entgegen.


Erster Spexarder Weinmarkt

 
Das Organisationsteam (von links) mit Udo Pollmeier, Richard Proske, Madeleine Lewicke, Sandra Westhues, Andreas Koch, Irene Melzer und Günter Melzer hat den 1. Spexarder Weinmarkt am historischen Bauernhaus vorbereitet.

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard feiert am 3. und 4. September den 1. Spexarder Weinmarkt auf dem Festplatz an der Lukasstraße. Vor der historischen Fachwerkkulisse am Spexarder Bauernhaus schenkt der amtierende Thron der Schützenbruderschaft mit König Günter II Melzer und seiner Königin und Gattin Irene II Melzer edle Weine aus.

Der Überschuss wird gespendet. „Wir wollen zwei gemütliche Tage feiern. Die Corona-Pandemie hat viele Treffen verhindert und die Menschen freuen sich wieder auf das Miteinander bei einem Gläschen Wein. Wir werden für jeden Geschmack den richtigen Rebensaft im Angebot haben“, lädt Mitorganisator Andreas Koch alle Bürger und Weinliebhaber nach Spexard ein. Die Weinstände öffnen am Freitag um 17 Uhr und am Samstag um 16 Uhr. Die 3-G-Regel ist einzuhalten und die aktuellen Hygienevorschriften wurden mit dem Ordnungsamt abgestimmt und werden eingehalten. Eine Einlasskontrolle ist eingerichtet und die Besucher werden gebeten ihre Nachweise griffbereit vorzeigen zu können.

 

An einem Stand werden vom Weingut Machmer aus Bechtheim in Rheinland-Pfalz Bioweine ausgeschenkt. Das Familienbetrieb Machmer ist bekannt für seine Eisweinspezialitäten. Den Ausschank übernimmt die Weinverkostung swap-art aus Bielefeld. Der Ort Bechtheim gehört mit 660 Hektar zu den größten Anbaugebieten in Rheinhessen und beim Sortenspektrum dominieren die Rebsorten Riesling und Müller-Thurgau. Die Hubertus-Throngesellschaft betreibt einen Stand in Eigenregie und bietet in Zusammenarbeit mit dem Rietberger Weinhändler Korkenzieher die Erzeugnisse vom Gut Buscher aus Bechtheim an. Der Familien-Winzer hat seine Heimat wie das Weingut Machmer im Wonnegau im Landkreis Alzey-Worms. Am dritten Stand werden Weine uns Säfte aus Mörstadt bei Worms angeboten. Die Weinmanufaktur Weyer bietet Weißweine, Roseweine, Rotweine und Sekt aus eigenem Einbau an.

Der Magen kommt beim gemütlichen Treiben in Spexard nicht zu kurz. Die Fleischerei Klaas aus Rietberg-Westerwiehe bietet passend zum Wein ausgesuchte Gerichte an. In Eigenregie betreibt die Schützenbruderschaft einen Stand mit kleinen Snacks und Leckereien. Musik wird im Hintergrund abgespielt und der Platz vor dem Spexarder Bauernhaus bietet Sitzgelegenheiten, wird festlich geschmückt und am Abend erleuchtet sein. Für Kinder wird eine Hüpfburg aufgebaut sein.

Im vergangenen Jahr wollte der aktuelle Schützenthron, der seit 2019 in Spexarder Land regiert, zum ersten Mal ein Weinfest feiern, weil in den Reihen gerne Rebensaft getrunken wird und die Weingüter rund um Bechtheim besucht werden. Aus dem Weinfest wurde im vergangenen Jahr wegen der Pandemie allerdings nur eine Weiverkostung mit einer begrenzten Personenanzahl auf der Deele des Spexarder Bauernhauses. Der Überschuss wurde den Sportschützen überweisen für einen neuen Schießstand. Der Erlös des diesjährigen Weinfestes fließt wieder auf das Baukonto der Sportschützen. Im zweiten Anlauf hofft das Organisationsteam trotz der Corona-Auflagen auf ein normales Weinfest. Zum Schützenfest hatten die Spexarder Hubertusschützen an einem Tag einen Festabend am Bauernhaus mit einem gelungenen Konzept gefeiert. Der Jugendförderverein Spexard stellt seine Weihnachtsmarkthütten für das Weinfest zur Verfügung.


Ein Hauch von Schützenfest

 
Die Schützen von Hubertus Spexard marschierten mit ihrem seit 2019 amtierenden Königspaar Günter und Irene Melzer von der Bruder-Konrad-Kirche zum Festplatz am Spexarder Bauernhaus.

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard ist zu einem Hauch von Normalität zurückgekehrt. An einen von drei Schützenfesttagen feierten die Spexarder nämlich in Präsenz. Nach dem Gottesdienst auf dem Kirchhof von St. Bruder-Konrad marschierten 250 Mitglieder mit ihrem Königspaar Günter II und Irene II Melzer und der Feuerwehrkappelle zum Spexarder Bauernhaus und feierten bei Biergartenatmosphäre auf dem Festplatz einen gemütlichen Abend. „Das war ein sehr schönes Gefühl und die Gemeinschaft hat mir einfach gefehlt“, freute sich Brudermeister Maik Hollenhorst über den gelungenen Auftakt der Schützenfesttage. Die Ideale Glaube, Sitte und Heimat kehrten zumindest für einen Tag zurück nach Spexard. Die Schützenmesse hatte der Präses Markus Henke zelebriert. Am Ehrenmal wurde ein Kranz niedergelegt und die Jubilare vom vergangenen Jahr geehrt. Seit 70 Jahren ist Paul Becker Mitglied der Bruderschaft und seit 65 Jahren halten Paul Drücker, Willi Meiertoberens und Josef Westhoff den Schützen die Treue. 1960 traten die Schützenbrüder Heinz Drücker, Hubert Diermann, Hermann Feuerborn, Norbert Kleinelanghorst, Gerd Lange, Herbert Schumacher, Heinz Ströer und Bernhard Weßling in die Gemeinschaft der Schützen ein.

 
Die langjährigen Mitglieder Bernhard Weßling (v.l.), Heinz Drücker und Josef Westhoff wurden ausgezeichnet.

Über den Hohen Bruderschaftsorden des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaft freute sich Wolfgang Steinhoff. Der Sportschütze ist seit 48 Jahren Vereinsmitglied und war 36 Jahre Kassierer der Sportschützen. „Er ist ein leuchtendes Beispiel für das Ehrenamt“, sagte der stellvertretende Bezirksbundesmeister Stefan Wellerdiek bei der Verleihung. Am Spexarder Bauernhaus wurde die Verleihung von Orden und Abzeichen fortgesetzt. Seit 25 Jahren gehören Johannes Schall und Klaus Meiertoberens dem Festausschuss an. Die Beförderungen von zahlreichen Schützen sprach König Günter II Melzer aus, der jetzt als Hauptmann grüßt. Zum Oberst wurde dabei der langjährige stellvertretende Brudermeister Richard Proske ernannt. Für drei engagierte Schützen des zweiten Online-Schützenfestes hatte der Vorstand den Hubertusorden parat. Mit sehr viel Engagement hatten Moritz Toppmöller, Niklas Reimer und Michael Steinkamp bereits im vergangenen Jahr das Vogelschießen live übertragen und mit vielen Beiträgen in den sozialen Medien für Schützenfestatmosphäre gesorgt. Als zweiter Online-König ging dann am Samstagabend Cai Nolding in die Geschichte der Bruderschaft ein, der als Belohnung am Sonntag mit der Kutsche durch Spexard fahren durfte. Mit dem 156. Schuss hatten die Schießmeister den Holzvogel für den noch amtierenden Bezirksjugendprinz aus dem Kugelfang geschossen. „Im kommenden Jahr wollen wir dann wieder einen richtigen König an der Stange ausschießen“, beendeten die Kommentatoren Johannes Hollenhorst und Simon Hecker den zweistündigen Livestream vom Festplatz an der Lukasstraße, den wieder rund 1.500 Zuschauer verfolgt haben dürften.


Ferienlager der Jungschützen und Messdiener

 
Unter dem Motto „Die Spechte im Kukuk; wir holen es nach!“ verbrachten die Jungschützen und Messdiener ihr Ferienlager an der Mecklenburgischen Seenplatte.

Die Spexarder Jungschützen und Messdiener waren auch dieses Jahr wieder mit 30 Teilnehmern im Alter zwischen 9 und 14 Jahren im Ferienlager. 10 Leiter und Leiterinnen, zwei Kochfrauen und ein Kochmann, hatten kurzfristig eine Planung des Ferienlagers auf die Beine gestellt. Die Reise ging für insgesamt 12 Tage an die Mecklenburgische Seenplatte nach Hohen Pritz. Trotz der schwierigen Corona-Lage konnte in diesem Jahr unter dem Motto „Die Spechte im Kukuk; wir holen es nach!“ ein tolles Ferienlager nach den Wünschen der Kinder gestalten werden. Das Programm war sehr vielfältig: Neben zahlreichen kreativen Workshops, in denen unter anderem Holzbrettchen graviert oder Jutebeutel designed wurden, gab es ein gemischtes Sportprogrammmit Fußball, Volleyball, Capture the Flag und weiteren Teamspielen. Dank des guten Wetters konnte außerdem der nahegelegenen See genutzt werden, der aufgrund des Sprungturmes und der Rutsche bei den Kindern sehr beliebt war. „Viele Kinder fahren zum ersten Mal in eine Ferienfreizeit und lernen außerhalb des Elternhauses, sich in eine Gruppe einzubringen, Pflichten zu übernehmen und sich anderen gegenüber respektvoll zu verhalten.“, sagt Cheforganisatorin Nina Eickhoff. Durch das Hygienekonzept war ein annähernd normales Miteinander möglich, sodass die Kinder den sozialen Kontakt genießen und eine tolle Gruppengemeinschaft aufbauen konnten. Ein Beispiel hierfür war das von den Kindern komplett selbst organisierte Schützenfest, welches am siebten Tag des Ferienlagers gefeiert wurde.




Letzte Änderung: 23. August 2021