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 Spexard wird von Peter regiert

 
Peter und Elisabeth Barkusky (Mitte) wurden vom scheidenden Thron um Rene Stüler uns Simone Purkhart frenetisch gefeiert.

Peter Barkusky ist neuer Schützenkönig von Spexard. Zu seiner Königin wählte er seine Ehefrau Elisabeth. Mit dem 9. Schuss holte Jörg Stükerjürgen die Krone vom Vogel. Der Apfel folgte durch den 22. Schuss von Karin Stüker und das Zepter mit 48. Schuss von Marvin Bellmann. Der linke Flügel fiel kurz darauf, als Franz Spexard den 66. Schuss abgab – gefolgt vom rechten Flügel mit dem 76. Schuss von Arek Wollner.
An den hohen Thron berufen wurden: Adjutant Christian Barkusky, Annette Bröder und Arek Wollner, Petra und Marc Honigmund, Britta und Michael Knies, Patricia Netenjakob und Johannes Schall, Claudia und Ralf Hemken, sowie Irmgard und Georg Meiertoberens.
Ein weiterer Bericht folgt in Kürze!

 Neuer Jungschützenkönig regiert

Bild: msc  
Das neue Jungschützenkönigspaar Akin Kuklinski und Jule Szczesny.

Der erste Höhepunkt des Spexarder Schützenfestes war das Vogelschießen der Jungschützen. Um 19.36 Uhr sicherte sich am Freitagabend der 25-jährige Akin Kuklinski mit dem 193. Schuss die Königswürde und setzte sich gegen seine Mitstreiter Henrik Tigges, Niclas Hermelbracht und Simon Westhues durch.

Zu seiner Königin wählte sich der Außendienstler bei Miele die gleichaltrige Architekturstudentin Jule Szczesny. Dem Thron steht Tobias Schumacher als Adjutant zur Seite. Zum Gefolge gehören Alina Zander und Lars Jacobfeuerborn, Alexander Hark und Lena Lütkenhaus, Marc Scollie und Nathalie Vorbeck und Nico Meiertoberens und Annemarie Rautenberg. Die Krone hatte Niclas Hermelbracht (21. Schuss) dem Greif geraubt. Der Apfel (57) ging an Lars Jacobfeuerborn und das Zepter an Aileen Kahlert.

 Schützen feiern ihr Fest mit der Bevölkerung

Bild: msc  
Auf dem Schulhof der Josefschule marschieren der Brudermeister Maik Hollenhorst (von links), das Königspaar Rene Stüker und Simone Purkhart und der Thronadjutant Alexander Nolting.

Der Höhepunkt für die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard ist das dreitägige Sommerfest auf dem Festplatz am Spexarder Bauernhaus. Von Freitag, 21. Juli, bis Sonntag, 23. Juli, wird zum zweiten Mal mit dem Festwirt Malte Westerbarkey gefeiert. Das Regierungsjahr von Metallbaumeister Rene Stüker und Simone Purkhart als Spexarder Königspaar geht zu Ende. Die Schützen treten zum Festauftakt um 18 Uhr beim Präses Markus Henke auf dem Kirchhof an und marschieren zum Festplatz. Der erste von drei Tanzabenden wartet auf die Bürger und die Schützen. Die Jungschützen ermitteln ihre neue Majestät. Für Königin Nina Eickhoff und ihren König Johannes Vollmann wird ab 18.30 Uhr ein Nachfolger gesucht. Zum Tanz spielt ab 20.30 Uhr die Mobildiscothek „HVMC“ aus Harsewinkel. Am Samstag treten die Schützen um 13.45 Uhr bei Müterthies an. Dann geht es durch den Westen von Spexard zum Schulhof der Josefschule, wo um 15.30 Uhr die Parade abgehalten wird. Das Schießen auf den gefertigten Holzadler beginnt um 17 Uhr. Die Gerüchteküche über potenzielle Anwärter brodelt seit einigen Wochen im „Spechtedorf“.

  Bild: msc
Jubelkönig: Vor 25 Jahren regierte Werner Küster als König.

Zum dritten Mal in der Geschichte der Bruderschaft könnte eine Frau den Thron erklimmen. Der Festabend mit den Gastvereinen beginnt ab 20 Uhr zu den Klängen der Partyband „2night“ aus Castrop-Rauxel. In der Longdrinkbar legt „HVMC“ die Platten auf. In Amt und Würde wird das neue Königspaar bei der Proklamation um 21.30 Uhr gesetzt. Der letzte Tag des Festreigens steht im Zeichen der neuen Regenten. Um 9.30 Uhr findet in der Bruder-Konrad-Kirche das Hochamt statt. Anschließend wird am Ehrenmal ein Kranz für die verstorbenen Mitglieder niedergelegt. Das neue Throngefolge bekommen die Schützen am Sonntag am „Spexarder Krug“ zu Gesicht. Nach dem Antreten um 13.30 Uhr wird der Hofstaat um 14.30 Uhr erwartet. Der Festmarsch führt über den „Hüttenbrink“ zum Schulhof der Josefschule, wo um 15.15 Uhr die Parade mit Ehrungen abgehalten wird. Die Jubiläumsmajestäten und die Jubilare stehen dabei im Rampenlicht. Vor 25 Jahren regierte der langjährige Oberst und heutige Ehrenoberst Werner Küster mit seiner Frau Marita. 1977 repräsentierten Vinzenz und Brunhilde Westhoff die Bruderschaft und vor einem halben Jahrhundert schoss Heinrich Bohn den Vogel. Für Kinder wartet am Bauernhaus ab 16.30 Uhr die große Kinderbelustigung der Jungschützen. Die Hüpfburg und Spielgeräte stehen parat und ein Zauberer tritt auf. Abgerundet werden die dreitägigen Feierlichkeiten mit dem Festball (19 Uhr), bei dem wieder bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wird. Die Band „Burning Guitars“ aus Verl spielt mit ihrem frischen Bühnenprogramm auf. Die Spexarder Vereine gratulieren dem neuen Königspaar.

 Maja Stüker regiert die Schützen-Kinder

Bild: msc  
Die neue Kinderkönigin von Spexard ist Maja Stüker. Die ersten Gratulanten waren Königin Simone Purkhart (r.) und König Rene Stüker (l.).

Die St. Hubertus-Schützenbruderschaft Spexard hat eine neue Kinderkönigin. Die sechsjährige Maja Stüker sicherte sich den Titel auf dem Meierhof Künnepeter. Rund zwei Dutzend Kinder wollten den begehrten Adler zu Fall bringen und rangen über 90 Minuten um die Königswürde. Geschultert wurde die neue Regentin von ihrem Onkel Rene, dem aktuellen Schützenkönig der Bruderschaft. Ihre Großeltern Werner und Anni Stüker hatten 2010 /2011 im Spexarder Land regiert. Die Schützen hatten zum Kinderschützenfest und Probeantreten geladen und das Werfen um die Kinderkönigswürde war einer der Höhepunkte.

  Bild: msc
Dem 1.000 Mitglied Ylvi Stenzel (zweite von links) gratulierten Richard Proske (v.l), Simone Purkhart und Maik Hollenhorst.

Das 1.000 Mitglied wurde im Rahmen des Festes unter allen neuen Mitgliedern aus der Lostrommel gezogen. Als Glücksfee fungierte die amtierende Königin Simone Purkhart. Das Los fiel auf die die 10-Jährige Ylvi Stenzel. Unter den Werbern wurde ein Reisegutschein verlost, der an Ferdinand Allmandinger ging. Aktuell gehören 1030 Mitglieder der Bruderschaft an. Der Diözesanverband Paderborn der St. Sebastianus Schützenjugend verlieh zwei hochwertige Auszeichnungen an Rene Stüker und Holger Oesterwinter. Den Verdienstorden in Bronze erhielt das Duo für vorbildliche Jugendarbeit in der Bruderschaft. Die beiden organisieren seit vielen Jahren die Ferienfreizeit und engagieren sich bei den Sportschützen und im Heimatverein.

 Schützen sammeln ganzjährig Altkleider

Bild: msc  
Den Containerstandort an der Bruder-Konrad-Kirche in Spexard wurde von Hans Heitjohann (von links), Thomas Gockel, Norbert Brinkrolf und Mario Kleinemeier jetzt offiziell in Spexard an die Schützenbruderschaft St. Hubertus übergeben.

Der Bezirksverband Wiedenbrück im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften unterstützt das langfristige Projekt „Altkleiderspenden für die örtliche Palliativstationen der Malteser in den Heimatstädten und Kommunen der sammelnden Bruderschaften“. An der St. Bruder-Konrad-Kirche in Spexard wurde in Zusammenarbeit mit der örtlichen Schützenbruderschaft St. Hubertus jetzt der dritte Altkleidercontainer im Diözesanverband Paderborn aufgestellt. „Das ist eine sehr gute Sache die wir unterstützen müssen“, sagte der Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann aus Verl bei der Aufstellung des Containers. Der Verler wünscht sich noch weitere Bruderschaften die sich an diesem Projekt beteiligen. Wenn eine stattliche Summe erwirtschaftet wird entscheidet die Spexarder Bruderschaft über die Art der Spende an die Malteser. Dem Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften eröffnet sich durch die bestehende Kooperation mit den Maltesern die Möglichkeit, eine Finanzquelle für die Unterstützung der Hospizbewegung zu erschließen. Somit werden die gespendeten Gebrauchtkleider und Textilien zu einem wertvollen Gut. „Die Aktion können wir wirkungsvoll und nachhaltig unterstützen“, sagte Thoma Gockel aus Geseke. Der Jurist vertritt den Diözesanverband Paderborn im Caritativen Ausschuss des Bundesverbandes.

 Neuer Bezirksschornsteinfeger in Kattenstroth und Spexard

Bild: msc  
: Der neue Bezirksschornsteinfeger Andreas Gök.

Als Glücksbringer zu Hochzeiten zu gehen ist für Andreas Gök (32) eine Selbstverständlichkeit und gehört zu seinen Beruf. „Das gehört zur Pflege unseres Images.“ Der Schornsteinfegermeister ist ab dem 1. Juli von der Bezirksregierung Detmold eingesetzt und für die hoheitlichen Tätigkeiten in Teilen der Stadtteile Kattenstroth und Spexard unterwegs. Sein Bezirk, den er von Oliver Enge übernommen hat, geht bis in den Rheda-Wiedenbrücker Stadtteil Lintel und nach Varensell. Der in Gütersloh geborene Gök hat sein Handwerk bei Hans-Werner Kreft in Spexard erlernt und machte beim „Feger“ auch seine Weiterbildung zum Meister. Nach seiner Ausbildung hat sich Andreas Gök ehrenamtlich beim Zentralverband Deutscher Schornsteinfeger engagiert. Von 2014 an war der in Kattenstroth lebende Gök Altgeselle der Schornsteinfegerinnung Ostwestfalen und Bezirksgruppenvorsitzender der Schornsteinfegergewerkschaft für Ostwestfalen-Lippe. Mit seinem Mitarbeiter Christian Kochtokrax übt Gök das angesehene Handwerk aus und hat sein Büro am Hellweg 215.

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