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Am 1. Advent 1944 wurde in Spexard der 1. Gottesdienst gefeiert

 
In der Fabrik der Gebrüder Feuerborn an der Verler Straße wurde die erste Heilige Messe in Spexard gefeiert. Im Jahr 2011 wurden die Gebäude abgerissen. Heute stehen an gleicher Stelle die Firmen Wessels+Müller und Dekra.

Am 2. Dezember 1944 wurde in Spexard erstmals ein katholischer Gottesdienst gefeiert. 75 Jahre später wird in der Bruder-Konrad-Kirche am kommenden Montag an die schwierige Geburtsstunde der späteren Kirchengemeinde in den Wirren des 2. Weltkrieges erinnert. Der Vikar Markus Henke lädt um 19 Uhr zum Erinnerungsgottesdienst in die heutige Pfarrkirche ein. In der Sperrholzfabrik der Gebrüder Feuerborn an der Straße nach Verl leuchtete am 2. Dezember 1944 zum ersten Mal das ewige Licht in der Gemeinde auf und der Altar wurde gesegnet. Damit hatten die jahrelangen Bemühungen der katholischen Gläubigen in Spexard Erfolg gehabt. Der Kirchbauverein Spexard hatte sich bereits 1935 gegründet. Die Gründung einer eigenen Gemeinde hatte das Erzbistum Paderborn in der Zeit vor dem 2. Weltkrieg abgelehnt. Die NSDAP hatte die Gottesdienste im Saal Johannbarkey im Sommer 1944 noch verhindern können. Durch besondere Bemühungen des Gütersloher Bürgermeisters Bauer und des Spexarder Ortsgruppenleiters konnte eine Möglichkeit zur Feier von Gottesdiensten gefunden werden, weil der Weg nach Gütersloh zur Pankratiuskirche wegen der Fliegerangriffe zu beschwerlich geworden war. Viele Evakuierte aus Aachen und Bottrop hatten in Spexard eine vorübergehende Heimat gefunden und mussten kirchlich und pastoral versorgt werden. Im Sommer 1944 hatte sich der Vikar Schlepp bereits um Abhaltung von Gottesdiensten bemüht.

Aus einem Bereich der Produktion der Sperrholzfabrik war ein stimmungsvolles Gotteshaus entstanden, heißt es aus den Erzählungen der Spexarder. An den Sonntagen wurden zwei Messen gehalten und bis zu 1.000 Gläubige nahmen teil. Der Pfarrer Siegfried Hofius ist den Spexardern noch gut in Erinnerung geblieben. In der Woche wurden die Gottesdienste in der Gastwirtschaft Johannbarkey (später Spexarder Krug) gefeiert. Der erste Weiße Sonntag wurde am 2. April 1945 gefeiert, an den Tag an dem die amerikanische Truppen über die Autobahn in Spexard eingerückt waren. Während des Gottesdienstes waren die Panzer noch über die Verler Straße gerollt. Soldaten der alliierten Streitkräfte wohnten dem Gottesdienst sogar bei und verteilten später Kaugummi und Schokolade an die Kinder. In einer ersten Versammlung beschäftigten sich die Spexarder am 13. Mai des gleichen Jahres mit der Errichtung einer Notkirche. Aus einer alten Wehrmachtsbaracke entstand die erste Bruder-Konrad-Kirche, die am 31. März 1946 dem Heiligen Konrad von Parzham geweiht wurde. Es war die erste Kirchweihe in der Diözese Paderborn nach dem 2. Weltkrieg. Den Grund und Boden hatte die Witwe Elisabeth Stüker als Vermächtnis ihres seligen Mannes bereitgestellt. Die heutige Bruder-Konrad-Kirche wurde am 11. Mai 1974 durch Weihbischof Friedrich Maria Dr. Rintelen konsekriert.



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