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Der Sport zieht wieder ein: SVS baut Halle mit zurück

 
SVS-Vorsitzender Volker Stickling, Willi Kottmann (FB Sport) und Sozialdezernent Joachim Martensmeier (von links) freuen sich, dass der Sport in der Halle bald wieder groß geschrieben werden kann.

Viel größer hätte das Weihnachtsgeschenk für den SV Spexard nicht sein können: Am Vormittag des 16. Dezembers 2016 haben die Spechte mit der Sporthalle an der Bruder-Konrad-Straße "das Herz des Vereinslebens", so der 1. Vorsitzende Volker Stickling wieder für sich zurück gewonnen. Punkt 7:30 Uhr begann der Rückbau von einer Flüchtlingsunterkunft zur eigentlichen Sportstätte. Für den 2.600 Mitglieder großen Verein endete damit eine 17 Monate andauernde Zeit des Improvisierens, des Ausweichens, der Einschränkungen des gesamten Vereinslebens. Über 503 Tage war die Halle für Sportangebote nicht nutzbar. Ab 2. Januar 2017, so die einhellige Hoffnung, soll das Oval endlich wieder zur Heimat für die Breitensportabteilung, für Handballer, Fußballer, Badminton-Spieler werden. Volker Stickling beschreibt stellvertretend für die Vereinsmitglieder seine Empfindungen mit den Worten: "Heute ist endlich der Tag gekommen, auf den alle Sportlerinnen und Sportler des SV Spexard so lange gewartet haben. Ab jetzt geht es wieder aufwärts".

Um die ab Januar geplante Turnierserie der Fußball-Jugend oder das für Anfang Februar geplante "Spexard Open" der Volleyballabteilung durchführen zu können, "haben wir uns bereit erklärt, die Stadt Gütersloh beim Abbau zu unterstützen", so der 1. Vorsitzende. Unter dem Motto: "Alle packen mit an" trafen sich darum rund 25 freiwillige Abbauhelfer. Externe Maler hatten nach dem Auszug der Flüchtlinge vor gut 14 Tagen bereits alle Kabinen und Flure gestrichen. Das Hauptaugenmerk lag darum auf der Deinstallation von Sichtschutzwänden auf der Tribüne und der 25 auf dem Hallenparkett errichteten Boxen. Teamweise machten sich die Spechte daran, die von einer Tischlerei in 14 Tagen errichteten Holz-Konstruktionen langsam, mit viel Vorsicht abzubauen. Nach gut vier Stunden waren sämtliche Wände verschwunden, am Nachmittag glänzte die Halle fast schon wieder besenrein. Ein Großteil der Halle gesammelten Hölzer findet in der Erweiterung des Gebäude- und Kabinenkomplexes am Sportplatz neue Verwendung.

 
David Hensdiek, von Beruf Malermeister, kennt sich auch mit dem Akkuschrauber bestens aus.

Wie es mit dem Bodenbelag in der frei geräumten Halle weiter geht, entscheidet sich Anfang der Woche. Eine Spezialfirma entfernt dann auch die übrig gebliebenen Klebereste. Nach ersten prüfenden Blicken machte sich beim Vorsitzenden große Erleichterung breit: "Grundsätzlich sieht es gut aus. Auf dem Boden sind ein paar Kratzer vom Verstellen der Betten. Das hindert aber niemand daran, hier Sport zu treiben". Eine einzige beschädigte Stelle ist bereits ausgebessert. Auch die Sanitäranlagen in den Kabinen werden möglicherweise noch ausgetauscht. Volker Stickling: "In Friedrichsdorf haben sie es gemacht". Momentan sei nur wichtig, "dass die Halle wieder in einen Top-Zustand kommt und wir sie wieder dem normalen Sportbetrieb zur Verfügung stellen können". In einer Sporthalle zu Turnen, sei eben doch etwas anderes als "die reibungslos funktionierende Kooperation mit dem Pfarrheim". Mit Sportamtsleiter Willi Kottmann weiß der SVS zum Glück einen ausgesprochenen „Sportermöglicher“ auf seiner Seite.

Auch ohne Flüchtlingsbelegung ist der Untergrund der 2001 eingeweihten Halle durch die Dauerbelastung allmählich in die Jahre gekommen. Über diesbezügliche Gespräche mit der Stadt als Eigentümerin verrät Volker Stickling: "Die Stadt hat uns zugesichert den Fußboden, Prallschutz und Trennwände zu erneuern". In welcher Form dies von statten geht, ob der Belag abgeschliffen, oder komplett erneuert wird, soll demnächst geklärt werden. Geplant sind die Arbeiten ohnehin erst für den Zeitraum der Sommerferien. Momentan sei laut Willi Kottmann, "nur wichtig, dass die Halle wieder uneingeschränkt für den Sport nutzbar ist". Im Rahmen eines kleinen Danke-Schön-Besuches unterstrich Sozialdezernent Joachim Martensmeier: "Die Zusammenarbeit mit dem SV Spexard ist während des gesamten Zeitraumes unaufgeregt, konstruktiv, absolut beispielhaft gelaufen. Es war immer ein Wir-greifen-zusammen-ins-Rad". Im Sinne dieser Worte präsentierte Willi Kottmann den Abbauhelfern ein weiteres kleines Geschenk: "Wenn Sie sich nachher auf eine Runde Bratwürste und eine Kiste Bier zusammensetzen wollen, schicken Sie uns die Rechnung". Viel wichtiger war für die Spechte aber wohl: mit der Rückgewinnung der Sporthalle fängt auch das rot-weiße Herz des SV Spexard endlich wieder an zu pochen. (Text und Bilder: Jens Dünhölter)



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