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Spexarder Kreisel seit dem 16. Dezember befahrbar

 

Durch Spexard geht ein Stoßseufzer der Erleichterung. Vier Monate nach Beginn der Bauarbeiten ist der Kreisverkehr an der Neuenkirchener Straße endlich fertig. Der Landesbetrieb Straßen NRW hat ihn freigeben. Die Freigabe erfolgte formlos, ohne eine Zeremonie. Vormittags haben die Arbeiter noch zwölf Bohrkerne gezogen (damit überprüften sie die Qualität des Schichtenverbundes), danach gossen sie die Löcher wieder aus, räumten alles beiseite und rückten ab - anderthalb Monate später als geplant. Die Verzögerung hatte die Geduld der Spexarder und Rietberger Autofahrer arg strapaziert. Viel länger als geplant hatten sie zum Teil erhebliche Umwege in Kauf nehmen müssen; etliche hatten sich in ihrem Brass über die Verbote hinweggesetzt und widerrechtlich die Busspur genutzt, andere fuhren einfach mitten durch die Baustelle hindurch. Straßen NRW erklärte die Verzögerung gestern mit dem Wetter und mit unerwarteten Überraschungen: So sei man auf einen alten, 80 Zentimeter breiten Kanal gestoßen, den man auf eine Länge von 50 Metern habe ersetzen müssen; ferner habe man Teer nicht nur im Straßenbelag, sondern auch in den tieferen Schichten gefunden; das habe erforderlich gemacht, einen Teil des Schotters und Bodens auszukoffern und durch sauberes Material zu ersetzen; drittens sei man durch diese unerwarteten Arbeiten in einen unerwartet kalten November geraten - und bei dessen eisigen Temperaturen sei ein Abschluss der Arbeiten nicht möglich gewesen, das Baumaterial hätte sich nicht miteinander verbunden. "Vielleicht war unser Zeitplan auch zu ehrgeizig", sagte Dietmar Stölting, Projektleiter in der Bauabteilung von Straßen NRW. Der Mehraufwand und die längere Bauzeit werden laut Stölting wohl dazu führen, dass die veranschlagte Bausumme von 610.000 Euro leicht überschritten werde; die Schlussabrechnung stehe freilich noch aus. Die Baukosten würden zu hundert Prozent vom Land getragen.

Von dem Kreisverkehr versprechen sich Land, Stadt und Verkehrsteilnehmer einen deutlich besseren Verkehrsfluss. Das Bauwerk hat außen einen Durchmesser von 30 Metern und innen von 14 Metern; es soll in der Lage sein, die bis zu 24.000 Autos, die früheren Zählungen zufolge täglich den Knoten passieren, zügiger vorankommen zu lassen. 20 Jahre lang war die Kreuzung von Neuenkirchener, Bruder-Konrad- und Linteler Straße von einer freihängenden Ampel reguliert worden, ein Provisorium, das weder Anforderungen noch Aufkommen genügte. Da der neue Kreisverkehr insgesamt um rund 15 Meter nach Süden verschoben, Linteler und Bruder-Konrad-Straße teils neu trassiert wurden, ist ein weiterer Vorzug der neuen Regelung, dass der Baustoffhandel Johannknecht Platz gewonnen hat, den er für seine Unternehmenszwecke dringend braucht. Die CDU teilte gestern mit, ihre Beharrlichkeit habe sich ausgezahlt. Mehr als 25 Jahre lang habe sie sich für eine bürger- und autofahrerfreundliche Verkehrslösung an diesem Knotenpunkt stark gemacht, nun trage das Bemühen Früchte. Die Spexarder CDU-Mitglieder hätten nicht locker gelassen und die Behörden stets auf die Missstände hingewiesen. "Wir freuen uns für die vielen Autofahrer und für die Spexarder Bürger, dass dies so geklappt hat und der Kreisverkehr nach der langen Planungszeit nun einen ungehinderten Verkehrsfluss gewährleistet", erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Heiner Kollmeyer.

Bürger sind zu einem erheblichen Maß an Eigenleistung bereit

Straßen NRW ist dem Wunsch von Spexarder Vereinen nachgekommen, den Kreisel gestalten und pflegen zu dürfen. Heimatverein, Sportverein, Schützenbruderschaft St. Hubertus Feuerwehr und Kleintierzüchterverein planen die Metall-Skulptur eines Spechtes aufzustellen. Der Name Spexard leitet sich bekanntlich von "Spechtswald" ab. An dem Entwurf arbeitet zurzeit die Architektin Silva Schröder. Liegt der Entwurf vor, muss Straßen NRW ihm zustimmen. Die Behörde hat darauf zu achten, dass die Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Die Umsetzung liegt in den Händen der Firma Metallbau Blomberg. Um die gärtnerische Pflege soll sich der Blumen- und Gartenbetrieb Eickhoff kümmern. Die Vereine hoffen, auf dem Kreisel eine Hinweistafel aufstellen zu dürfen, auf der sie genannt werden; außerdem hätten sie gerne eine Tafel platziert, die die Veranstaltungen in Spexard ankündigt. (Neue Westfälische vom 16.12.2016)



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