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1. Spexarder Jazz Fiesta

 
Sazerac-Bandleader Max Oestersötebier (v.l.), Gaststar Fredy Omar, Kontrabassist Daniel Le-Van-Vo, Saxophonist Jonas Rabener und Posaunist Lars Bechstein heizen dem Auditorium im Spexarder Bauernhaus richtig ein.

Als absolut geling-sicher gelten die Auftritte des Gütersloher Sextetts „The Sazerac Swingers“. Benannt nach dem klassischen Cocktail aus der Sazerac Bar in New Orleans, der Anfang des 20. Jahrhunderts zum Kneipenkult avancierte, als gerade die afroamerikanische Jazzmusik aufgekeimt ist, garantieren die sechs Musiker ein klangvolles Revival dieser Szene. Da bietet der Heimatverein Spexard genau die richtige Location, im historischen Gebälk kann man getrost die Kuh fliegen lassen. „Es ist Samstagabend, das Spexarder Bauernhaus ist ausverkauft. Es treten nun die erstbeste und die zweitbeste Band der Welt auf. Alles exzellente Musiker und Freunde. Ich brauch jetzt eure Eskalation für das Kristin Shey Quartett“, Gitarrist Max Oestersötebier peitscht die Ansage zur „1. Spexarder Jazz Fiesta“ raus und lässt den Applaus des Auditoriums aufkochen. „My Baby Just Cares For Me“, der Megahit von Nina Simone aus dem Jahr 1959 fesselt die Leute, die augenblicklich vom Kristin Shey Quartett schallend eingestimmt werden. Pianist Matthias Klause, Kontrabassist Daniel Le-Van-Vo und Drummer Barny Bürger geben der jungen Singer/Songwriterin Kristin Shey den Support, der ihre wunderbar artikulierte Stimme schmiert. Ob Ella Fitzgeralds „A Ticket, A Tasket“ oder „Cheek to Cheek“, ob João Gilbertos „Chega de Saudade“, Kristin ist in all ihren Rollen präsent. Schon ist „Damenwahl“ angesagt – Max erklärt das Parkett des Bauernhauses zur Tanzfläche. „Jazz ist Demokratie, Jazz ist für alle!“

 
Das komplette Auditorium im Spexarder Bauernhaus geht bei der „1. Spexarder Jazz Fiesta“ voll mit.

Gitarrist und Frontsänger Max Oestersötebier, Schlagzeuger Georg Kirschner, Posaunist Lars Bechstein, der kilometerlang rappende Saxophonist Jonas Rabener, Bassist David Le-Van-Vo (Gitarrenlehrer an der Kreismusikschule) und Pianist Hermano Blanco schmieden die Fiesta. „‚Goldstaub‘“ ist unser Song für alle Leute, die gepflegt eskalieren wollen“, erklärt Oestersötebier, der soeben das muntere Dancing im Mittelgang und im Kreisverkehr angeregt hat. Einsatzbefehl für den brachialen Bi-Turbo der beiden Blasinstrumente und den Auftritt des Gaststars Fredy Omar. „The Latin King of New Orleans“, geboren in Honduras, augenblicklich angereist aus Rothenburg ob der Tauber, entert charismatisch die Bauernhaus-Bühne. „Regresando a Nueva Orleans“ und „Sofrito“ gehen in die Endlosschleife und initiieren mit dem anschließenden „La Vampirita“ den ultimativ voluminösen Bewusstseinskick: „Die Luft ist lau! Ab jetzt baden die Bauernhaus-Fans im puren Jazz.“ „Ándale, ándale!“ erschallt es in der spanischen Lektion für fortgeschrittene Tänzerinnen und Tänzer. Mit „Mr. Coconut“ und dem Sazerac-Megahit „Jazz back in Jazz“ geht es in die unvermeidliche Verlängerung. „Cielito Lindo“, „Camisa Negra und „All of Me“ signalisieren das unvermeidliche Ende, das in Union mit der Interpretin Kristin Shey das mitternächtlich prasselnde Party-Feuerwerk im Spexarder Bauernhaus entfacht. Fiesta pur! Foto: Edwin Rekate



Letzte Änderung: 30. März 2026