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Jörg Niggenaber erhält Ehrenamtspreis der CDU

 
Verleihung des elften Ehrenamtspreises des CDU Spexard: Bürgermeister Henning Schulz, Ortsverbandsvorsizende Ingrid Hollenhorst, Preisträger Jörg Niggenaber und seine Frau Bettina (von links).

Den elften Ehrenamtspreis der CDU Spexard hat die Ortsverbandsvorsitzende Ingrid Hollenhorst für vorbildliche Kultur- und Jugendarbeit an den Leiter des Musikzugs Spexard, Jörg Niggenaber, überreicht. Es gelinge ihm nicht nur, Menschen zu begeistern, sondern auch immer wieder Menschen zu finden, die seine Leidenschaft teilen würden, sagte die Laudatorin am Sonntagmorgen im Spexarder Bauernhaus. Hervorzuheben sei die Jugendarbeit im Rahmen musikalischer Früherziehung. Das Orchester, 1890 als katholische Kapelle gegründet, sei aus dem kulturellen Leben der Stadt nicht wegzudenken. Hollenhorst hob die Partnerschaft mit Simmershausen, bis 1990 innerdeutsche Grenze, hervor. Ein gutes Händchen wünschte sie dem Preisträger für seine neue Aufgabe im Kirchenvorstand der Gemeinde Bruder Konrad. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus sagte in einem Grußwort, er vermisse vielfach die Dankbarkeit für Menschen, die bereit seien, Verantwortung zu übernehmen. Man müsse Menschen in Führungspositionen auch einmal die Chance geben, Fehler machen zu dürfen, weil sich sonst niemand mehr engagiere. Zur Situation der CDU meinte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: „Es geht um inhaltliche Entscheidungen und nicht in erster Linie um einen neuen großen Vorsitzenden.“ Zum Massaker von Hanau merkte Brinkhaus an, es dürfe nicht die Situation eintreten, dass sich ein Bewohner nicht mehr sicher fühle in Deutschland. In Sachen Umwelt erklärte der gebürtige Rheda-Wiedenbrücker: „Wenn man eine große Herausforderung hat, kann man auch gestalten.“

Bürgermeister Henning Schulz (CDU) räumte ein, dass der Stadtteil Spexard stark belastet sei, was aber auch viele Arbeitsplätze direkt vor der Haustür biete. Zur Nutzung des Areals Spexarder Krug (Kreuzung Verler Straße/Bruder-Konrad-Straße/Am Hüttenbrink) versprach er, die Pläne dürften keine negative Auswirkung auf die verkehrliche Situation haben. Deshalb werde auch nicht der Investor ein neues Verkehrsgutachten bezahlen, sondern die Stadt. „Ich habe kein Interesse an Dingen, die nicht funktionieren“, sagte Schulz. Der Ausbau der Verler Straße ist das drückendste Problem. Der Bürgermeister kündigte das Verschwenken der Baustelle auf die andere Seite an. Er nannte diesem Zusammenhang auch den Ausbau der Berliner Straße in der Gütersloher Innenstadt und der Haller Straße in Isselhorst. Kommentar des Stadtoberhaupts: „Wenn Geld vom Land kommt, muss man anfangen zu bauen.“ (Die Glocke vom 2.3.2020)



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