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Fragment des Berliner Meilensteins enthüllt

Bild: msc  
Die Aufstellung des Berliner Bären von Spexard unterstützten Michael Delker (von links), Oliver Zons, Marco Zons, Norbert Becker, Rolf Zons, Rainer Delker, Bernhard Becker und Michael Damm.

Das Fragment des Berliner Meilensteins an der Autobahn bei Spexard hat nach 21 Jahren einen neuen Platz gefunden. Am 10. September 1996 wurde die Ruhe des Bären jäh gestört. Ein mit Rübenkraut beladener Laster riss das 1954 aufgestellte Wahrzeichen vom Sockel und brach es in mehrere Teile. Die Bürger vom Brock und der Heimatverein stellten die damals sichergestellten Reste jetzt wieder auf und am Tag genau 21 Jahre nach dem Unfall wurde das Bruchstück am Plümersweg Ecke Im Brock nur wenige hundert Meter von seinem ursprünglichen Standort während des alljährlichen Straßenfestes enthüllt. Die Initiative Denkmalschutz für Berliner Meilensteine mit ihrem Sprecher Michael Damm aus Frankfurt hatten sich vor ein paar Jahren gemeldet und forschten nach den Überresten. Den Bruchstein, und einige Schubkarren Rübenkraut dazu, hatte sich Landwirt Norbert Becker damals gesichert. Der Bär ruhte auf dem Bauernhof und war über die Jahre in Vergessenheit geraten. „Ohne die Anfrage von Michael Damm würde der Bär wohl heute noch auf dem Hof Becker ruhen“, sagte Markus Schumacher, der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins. Nach einem Besuch von Michael Damm im Oktober des vergangenen Jahres wurde mit Güterslohs Denkmalpfleger Ulrich Paschke über eine Aufstellung des Bären nachgedacht. In einer gemeinschaftlichen Initiative von Heimatverein und der engagierten Nachbarschaft vom Brock wurde die Aufstellung und die Einweihung geplant. Mit den Metallarbeiten begann Ende April die Aktion. Den Rahmen aus verzinktem Edelstahl baute Spexards Schützenkönig Rene Stüker. Mit den städtischen Mitarbeitern Ulrich Wittenbrink und Ulrich Paschke wurde der neue Standort ausgesucht. Die Leitung der Arbeiten steuerten Norbert Becker und Rainer Delker. An mehreren Abenden wurde ausgeschachtet und betoniert. Zu den eifrigen Mitarbeitern gehörten Bernhard Becker, Michael Delker, Andreas Drenkelforth, Marco, Rolf und Oliver Zons. Zu guter Letzt spendierte Gärtnermeister Frank Eickhoff einen Anhänger Mutterboden zum Anfüllen des neuen Denkmalplatzes und Norbert Becker pflanzte Rollrasen um den Bären. „Mit der Aufstellung des Steins konnten wir ein Stück Historie von Spexard sicherstellen und für die Nachwelt erhalten“, bedankte sich Markus Schumacher bei den ehrenamtlichen Helfern für die problemlose Unterstützung. Die besondere Historie des Berliner Meilensteins von Spexard verdeutlichte der aus Frankfurt angereiste Michael Damm in seinem Festvortrag. „Die Aufstellung ist ein voller Erfolg.“ Damm hatte bei einem Berlin-Besuch noch Spreewasser zur „Taufe“ mitgebracht. Die Grußworte des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, verlas „Brockbürgermeister“ Rainer Delker. „Ich freue mich, dass durch ihren Einsatz dieses Zeugnis unserer bewegten jüngeren Geschichte wieder einen Platz im öffentlichen Raum erhält“, schrieb Müller. „Sie leisten einen Beitrag zur Erinnerung zur Teilung unseres Landes.“ Heico Last, der langjährige Präsident des Bundes der Berliners hatte seinen Besuch aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig abgesagt.

  Bild: chj
Michael Damm von der Initiative Denkmalschutz für Berliner Meilensteine erzählte den zahlreichen Zuhörern die Geschichte des Steins.

Zurück ins Jahr 1954: Damals sollten Meilensteine an den Autobahnen die Verbindung der Bundesrepublik mit der geteilten Stadt Berlin wachhalten. Auch in Spexard wurde ein Exemplar aus Beton zunächst auf dem Mittelstreifen bei Kilometer 349,68 aufgestellt. Es stammte aus der Zementfabrik Dyckerhoff-Weiss in Wiesbaden. Das Fundament goss die Firma Nahrmann & Co. aus Oelde. Die Angabe 400 Kilometer bezog sich auf die Entfernung bis zum Brandenburger Tor. Am 18. Oktober 1962 wurde er auf den Seitenstreifen in Fahrtrichtung Hannover versetzt. Dort stand er bis zum 10. Juni 1996. Im März 1997 wurde eine Nachbildung aus Beton an der Autobahn aufgestellt. Sie wurde schon vier Jahre später wegen starker Verwitterung demontiert. Als Ersatz wurde noch im selben Jahr eine zweite Replik aus Granit aufgestellt, die bis heute an der Autobahn steht.


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