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Generalversammlung der Schützen

 
Brudermeister Maik Hollenhorst (l.) überreicht dem ausgeschiedenen Jungschützenmeister Mattis Spexard ein Abschiedspräsent.

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard hat mit ihrem Patronatsfest in der Bruder-Konrad-Kirche und der Generalversammlung im Pfarrheim das Vereinsjahr beendet. Die Mitgliederzahl ist in der Corona-Pandemie mit 1076 (neun weniger als 2020) stabil geblieben. Die Hubertusschützen wollen im kommenden Jahr nach zweijähriger wieder ein Schützenfest feiern und sind bereits in den Planungen.
„Die ersten Gespräche mit unserem Festwirt waren positiv und er hat für 2022 zugesagt“, teilte Brudermeister Maik Hollenhorst den Versammlungsteilnehmern mit. „Wir werden aber kein Schützenfest wie 2019 feiern können und müssen uns auf Veränderungen einstellen. Die Veranstalter von Volksfesten stecken alle im Dilemma und ich bin froh, dass wir überhaupt einen Festwirt haben.“ Die angekündigten Preiserhöhungen für Getränke und Zelte und der Personalmangel führen zu großen Problemen. Der Zeltverleiher Lönne aus Oelde, der seit Jahrzehnten die Zeltfeste in Spexard bestückte, hat sein Zelte verkauft. „Es geht ein Stück Kultur und Volksfestatmosphäre verloren“, forderte Hollenhorst die Vereinsfamilie auf sich einzubringen. „Ich will unser Schützenfest retten und wir werden Lösungen finden.“ Nach dem aktuellen Stand der Dinge soll am 4. Wochenende im Juli das Schützenfest auf dem Festplatz an der Lukasstraße stattfinden.

Der Winterball der Bruderschaft am 29. Januar 2022 wird im 99. Vereinsjahr erstmals im Saal Wimmelbücker in Rietberg-Druffel gefeiert. „Der Ballcharakter wird wieder im Vordergrund stehen“, stellte Vorstandsmitglied Christian Barkusky das Programm vor. Es besteht die Möglichkeit ein Menü mit drei Gängen (33 Euro) einzunehmen oder für sieben Euro ab 20 Uhr einen Sitzplatz zu buchen. Der Vorverkauf beginnt noch im Dezember. Im Januar beginnen auch die Aktivitäten der Jungschützenabteilung. Am 8. Januar 2022 wird die Tannenbaumsammelaktion nach zweijähriger Pause durchgeführt und am 15. Januar ist ein Dartturnier im Spexarder Bauernhaus geplant. Das Ferienlager in den nächsten Sommerferien ist bereits ausgebucht. In den Vorbereitungen der Nachwuchsabteilung ist der Bezirksjungschützentag mit dem Bezirksschützenfest im Mai 2023.
Die Finanzen der Bruderschaft sind noch in Ordnung, weil durch den Ausfall von zwei Schützenfesten hohe Ausgabeposten eingespart wurden. Weil das Jubiläumsschützenfest 2023 und der angestrebte Schießstandneubau zu erheblichen Kosten führen werden, regte Kassierer Heinz Krebs eine Beitragsanpassung im kommenden Jahr an. Zusätzlich steigt im übernächsten Jahr die Abgabe an den Bundesverband der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Das zurückliegende Geschäftsjahr wurde noch mit einem Gewinn von 7.100 Euro abgeschlossen. Die Jungschützen spendeten 1000 Euro für den Sozialdienst Katholischer Frauen und die Aktion Arco Iris für Familien in Bolivien wurde mit 1050 Euro unterstützt. Für die Flutopfer wurden 2.000 Euro gespendet. Zu neuen Kassenprüfern wurden Hans-Jürgen Laue und Georg Meiertoberens gewählt.



Letzte Änderung: 23. November 2021