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Josefschüler pflegen Brieffreundschaften

 
Praktikantin Natalie Achmetow (links) und Schulsozialarbeiterin Johanna Niediek zeigen den Postkasten und die Briefvorlagen, die die Jungen und Mädchen der Josefschule dazu ermuntern, Brieffreundschaften innerhalb der Schule zu pflegen.

In Zeiten von E-Mail und WhatsApp einen Brief schreiben: In Zeiten der Corona-Pandemie haben die Mädchen und Jungen der Josefschule Stift und Papier nicht nur für das Lernen Zuhause in die Hand genommen. Auf Anregung der AWO-Schulsozialarbeit haben sie Brieffreundschaften gestartet. Die Erst- und Viertklässler konnten ihre Freunde wochenlang nicht sehen. Für Schulsozialarbeiterin Johanna Niediek und ihre Praktikantin Natalie Achmetow Grund genug, die Schüler zum Briefe schreiben zu ermuntern. Die „Josefschul-Brieffreundschaft“ soll helfen, wieder in anderen Klassen und Jahrgangsstufen Kontakt zu treten. Denn bis zu den Sommerferien werden die Schüler im Klassenverband unterrichtet und dürfen andere in der Pause nicht treffen.
Mit Hilfe einer Vorlage können die Kinder einen Brief an Freunde oder auch Lehrer schreiben. Nicht nur nette Worte, auch Spiel- und Bastelideen können ausgetauscht werden. Die Briefe können in einen hauseigenen Postkasten gesteckt werden, als „Briefträger" rücken Johanna Niediek und ihre Praktikantin aus. Und sie haben einiges zu tun. Das Angebot werde sehr gut angenommen, sagt Johanna Niediek. Und einen Tipp gibt sie den Jungen und Mädchen auch noch mit auf den Weg: „Du kannst deine Telefonnummer in den Brief notieren, sodass deine Freundin/ dein Freund dich anrufen kann. So könnt ihr auch Eure Stimmen hören. Das ist noch persönlicher!“



Letzte Änderung: 20. April 2021