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Franziskanerinnen aus Münster zu Gast in Spexard

Bild: msc  
Trafen sich im Spexarder Bauernhaus. Vikar Markus Henke (v.l.), Schwester Annegret und Werner Stüker.

Das 1536 erbaute Spexarder Bauernhaus war das Ziel von 60 Ordensschwestern aus Münster. Die Nonnen besuchten das Geburtshaus ihres Ordensgründers Christoph Bernsmeyer. Der Pater wurde am 15. Mai 1777 auf dem Meierhof geboren. Vor 175 Jahren gründete der Geistliche, der auf dem bürgerlichen Namen Johann Christoph Meiertoberens getauft wurde, im Wallfahrtsort Telgte die Kongregation der Krankenschwestern vom Regulierten Dritten Orden des Heiligen Franziskus. Der Orden verbindet die franziskanische Lebensweise mit dem ambulanten Krankendienst in Familien und ist besser als „Mauritzer Franziskanerinnen“ bekannt.
„Wir sind im Jubiläumsjahr auf den Spuren unseres Ordensgründers unterwegs und das Geburtshaus hat für uns eine sehr große Bedeutung“, erzählt Schwester Annegret. Vor dem Besuch im Spexarder Bauernhaus stand eine Besichtigung der Pfarrkirche von St. Anna in Verl an. In Verl, in der 1792 abgebrochenen ersten Pfarrkirche, soll Pater Christoph getauft worden sein. Weil die Taufregister 1806 kurz vor der französischen Besatzungszeit vernichtet worden sind, fehlt dieser biographische Nachweis. Auf dem Gymnasium Nepomucenum in Rietberg kam Christoph Bernsmeyer erstmals mit den Franziskanern in Kontakt. Mit 24 Jahren trat er in Hamm den Franziskanern bei. Am 14. September 1802 endete sein einjähriges Noviziat in Hamm und Bernsmeyer wechselte ins Kloster nach Warendorf. Als das Verbot der Klöster in der Zeit der Säkularisation 1803 in Westfalen Einzug hielt, musste er sich freikaufen um sich vom elterlichen Hof endgültig los zusagen. Die Kosten des Freibriefs soll sein Vater Andreas Meiertoberens auf sich genommen haben. Der Hof gehörte der gräflichen Familie von Kaunitz-Rietberg. Es folgte am 24. Januar 1805 die Priesterweihe und die Versetzung nach Münster. Ab 1807 kam der Geistliche als Beichtvater und Prediger im Wechsel in Münster und Telgte zum Einsatz.

 
Pater Christoph Bernsmeyer gründete den Orden der „Mauritzer Franziskanerinnen“.

Das Franziskanerkloster in Münster wurde 1812 aufgelöst und Bernsmeyer mit einer Rente abgefunden. Er ging dann als Geistlicher und Kaplan nach Telgte. In den Folgejahren erlebte der Ostwestfale den Niedergang des Ordens. Mit einem Mitbruder begann er 1844 mit dem Bau einer „wohltätigen Anstalt“, die der Betreuung von Waisen und der Pflege von Kranken diente. Mit Anlaufschwierigkeiten dienten Bernsmeyer und seine ersten Mitstreiter um die Not von Kranken und ihren Familien in der Landbevölkerung zu lindern. Der Orden nahm fromme Frauen auf, die in der Krankenpflege ausgebildet wurden. Der Orden gewann rasch Zulauf und entwickelte sich. Das Mutterhaus wurde 1853 nach Münster verlegt und eine ambulante Station wurde 1858 im Telgter St. Rochus-Hospital errichtet. Pater Christoph Bernsmeyer starb am 2. Juni 1858 und wurde in Telgte beigesetzt. Heute dienen über 1.500 Schwestern der Mauritzer Franziskanerinnen in Europa, Asien und Nordamerika. Ihre Reise in die Geschichte ihres Ordensgründers beendeten die Schwestern am Grab von Pater Bernsmeyer. Die Geschichte der Kirche seines Heimatortes und der Umgebung brachte Vikar Markus Henke vom pastoralen Raum Gütersloh den Schwestern näher. Die Geschichte des Spexarder Bauernhauses, dass zwischen 1993 und 1995 zum heutigen Standort transloziert wurde, erzählte Heimatvereins Vorsitzender Werner Stüker.


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