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70 Jahre SV Spexard – Festakt und Sportfest abgesagt

 
Der Vorsitzende Volker Stickling (rechts) und der Kassierer Jörn Grote blicken mit Sorgenfalten in die Zukunft.

Das Spexarder Bauernhaus war seit über einem Jahr für den Festakt reserviert, die Gäste eingeladen und die Ausstellung zum 70-jährigen Vereinsbestehen vorbereitet. Den runden Geburtstag am Gründungstag, dem 25. März, hat der SV Spexard absagen müssen. „In dieser Situation gab es keine andere Möglichkeit. Die Gesundheit der Menschen genießt höchste Priorität. Die noch lebenden Gründungs- und Ehrenmitglieder und weitere alte Weggefährten waren geladen“, bedauert Volker Stickling den Schritt. Der Vorstand und auch das Organisationsteam waren sich unisono schnell einig über den Absage der geplanten Feierstunde, welcher mit sportlichen Darbietungen aus allen Abteilungen beginnen sollte. Nach dem offiziellen Teil hätte ein gemütlicher Abend auf der Deele und im Fleet des Bauernhauses auf die Mitglieder gewartet.
Die Grußworte der stellvertretenden Bürgermeisterin Monika Paskarbis und des Kreissportbundvorsitzenden Hansi Feuß und die Festrede des Vorsitzenden waren fest eingeplant. „Der finanzielle Schaden hält sich in Grenzen“, hat Volker Stickling und sein Vorstandsteam aktuell ganz andere Probleme. Der Sportbetrieb ruht jetzt weiter bis zum 19. April. Noch haben sich keine Mitglieder abgemeldet. Wie hoch der finanzielle Schaden sein und ob es vom Landesportbund Hilfen gibt bleibt abzuwarten. Der ruhende Sportbetrieb sorgt trotzdem für Arbeit. In der Spexarder Sporthalle und in der Umkleide am Sportplatz muss regelmäßig das Wasser angestellt werden um Legionellen zu vermeiden. Die beiden Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle arbeiten ohne Publikumsverkehr und Platzwart Hubert Benning ist regelmäßig im Einsatz. Mit einem Start nach den Osterferien rechnet bei der aktuellen Situation allerdings keiner. Deshalb wurde das traditionelle Sportfest rund um den 1. Mai, das seit 1950 gefeiert wird, abgesagt. Der Tanz in den Mai und der Familientag werden auch in diesem Jahr nicht mehr nachgeholt. Der Volkslauf soll vielleicht im späteren Jahresverlauf gestartet werden.

 
Historisch: Das Sportfest gehörte sein 1950 zum festen Bestandteil des Vereinslebens. Hier ist ein Bild aus den Anfangsjahren am Spexarder Krug zu sehen.

Das Sportfest gehörte bereits seit dem Gründungsjahr 1950 zum festen Terminplan und wird in diesem Jahr zum ersten Mal ausfallen. Die Gründungsväter hatten im März 1950 den SV Spexard gegründet und den Lehrer Josef Bolte zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Nach Fußball gesellte sich schnell der Tischtennissport dazu und knapp 20 Jahre nach der Gründung wurde die Turnabteilung aufgebaut. Die Spexarder Sporthalle war ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der „Spechte“. Es kamen Handball, Badminton und Leichtathletik dazu. Nach der Inbetriebnahme vor 19 Jahren bekam der Breitensport einen enormen Schub nach vorne und der SVS entwickelte sich zum größten Sportverein in der Stadt Gütersloh mit heute 2.750 Mitgliedern. Die Krisen in der 70-jährigen Vereinsgeschichte meisterten die Mitglieder des SV Spexard immer mit Bravour. Der erste Sportplatz am Spexader Krug musste 1960 aufgegeben werden und die Mitglieder diskutierten über die Auflösung des Vereins. An der Josefschule entstand 1963 das noch heute genutzte Sportgelände und der SVS fand zu alter Blüte zurück. Die Belegung der Sporthalle mit Flüchtlingen war 2015 ein Rückschlag für die Spexarder. Die Mitgliederzahl sank um über 300. Der Finanzierung für gehobenen Amateurfußball wird sich der SVS nach einem Kassensturz im Herbst 2019 mit weniger Mitteln stellen, um allen Abteilungen gerecht zu werden. An einen Rückzug in die Fußball-Kreisliga A war gedacht worden um die Kosten zu senken. Mit der nötigen Weitischt und dem gesunden Menschenverstand wurden seit 1950 immer die richtigen Entscheidungen zur Weiterentwicklung getroffen. Die Finanzen behielten die acht Vorsitzenden immer fest im Blick. Dabei stand das Ehrenamt immer im Vordergrund und ist die wichtigste Säule beim SV Spexard.



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