Werner Stüker übergibt Vorsitz an Theresa Feldhans

 
Werner Stüker (links) wurde zum Ehrenvorsitzenden des Heimatvereins Spexard gewählt. Zu seiner Nachfolgerin wählten die Mitglieder Theresa Feldhans. Rechts Stükers Ehefrau Anni.

Beim Heimatverein Spexard ging am Dienstagabend eine Ära zu Ende. Nach 31 Jahren an der Spitze des 1989 gegründeten Vereins trat Werner Stüker (63) nicht mehr zur Wiederwahl an. An die Spitze der 403 Heimatfreunde steht nach der turnusgemäßen Wahl im Spexarder Bauernhaus die 28-jährige Ingenieurin für Biotechnologie Theresa Feldhans. Zu den ersten Amtshandlungen der neuen Vorsitzenden gehörte die Wahl von Werner Stüker zum Ehrenvorsitzenden. Die Versammlung bedankte sich mit Applaus für die Leistungen und das Lebenswerk von Stüker.

Die Vorarbeiten zum Ortsjubiläum 900-Jahre-Spexard weckten bei Werner Stüker das Interesse für die Heimatarbeit. Der vierfache Familienvater und Großvater arbeitete am ersten großen Ortsjubiläum 1988 mit. Die daraus gegründete Heimatgruppe wurde 1989 als Unterabteilung der Schützenbruderschaft St. Hubertus ins Leben gerufen. Als erster gewählter Vorsitzender übernahm Werner Stüker die Leitung. Später wurde aus der Gruppe der Heimatverein, der noch heute eine enge Bindung zur Schützenbruderschaft hält und ein Teil von ihr ist. Die Umsetzung des Spexarder Bauernhauses war das nächste Projekt von Werner Stüker. Mit dem Freundeskreis Spexarder Bauernhaus wurde die Umsetzung durch die Stadt Gütersloh unterstützt. Als Dorfgemeinschaftshaus ist das Fachwerkhaus aus dem gesellschaftlichen Lebens von Spexard und Gütersloh heute nicht mehr wegzudenken. Den Nutzungsvertrag unterschrieb Werner Stüker von 25 Jahren. Viele Ideen erarbeitete Stüker mit seinem Vorstandsteam. „Ich bedanke mich bei allen Spexardern die in den Jahren mit mir zusammengearbeitet haben. Wir haben viel geschafft“, bedankte sich Werner Stüker für das langjährige Vertrauen der auf 403 Mitglieder angewachsenen Heimatfreunde. Seine langjährigen Mitstreiter Konrad Geisenhanslüke (Kassierer), Christian Janzen (Schriftführer), Markus Schumacher (2. Vorsitzender) und Ingrid Hollenhorst (Beisitzerin) bleiben dem Vorstand weiter erhalten und ließen sich für zwei Jahre wiederwählen. Als Beisitzer bleiben dem Vorstand Thorsten Bockholt, Simon Hecker, Holger Oesterwinter, Jannik Schröder und Rene Stüker erhalten. Neu im Vorstand sind Madeleine Lewike und Petra Stelter. Für 25-jähjrige Mitgliedschaft wurden Jürgen Dreisilker, Rudolf Grote, Anni Hollenhorst, Jürgen Knies, Werner Kordtomeikel, Maria Kötter, Dietlind Masjosthusmann, Heinz Masjosthusmann, Jürgen Siemer und Josef Westhoff geehrt.


Der aktuelle Vorstand des Spexarder Heimatvereins

Sitzend von links: Konrad Geisenhanslüke (Kasse), Markus Schumacher (2. Vorsitzender), Theresa Feldhans (Vorsitzende), Christian Janzen (Schriftführer), Petra Stelter (Beisitzerin) Stehend von links: Die Beisitzer Thorsten Bockholt, Jannik Schröder, Rene Stüker, Ingrid Hollenhorst, Manfred Stöhr, Simone Hecker, Maik Hollenhorst (Brudermeister der Schützen), Holger Oesterwinter (Beisitzer).


Heimatverein feierte den 25. Gründungstag

 
Überreichte die Ehrenurkunde des Westfälischen Heimatbundes an den Vorsitzenden Werner Stüker (rechts): Kreisheimatpfleger Martin Maschke.

Die Heimatarbeit hat in Spexard fuß gefasst und ist seit 1989 zu einem festen Bestandteil des Ortsteils und seiner Menschen geworden. Den 25. Geburtstag feierte der Heimatverein Spexard mit einem Festabend und 125 Gästen im Spexarder Bauernhaus. „Die Vergangenheit wahren, zukunftsorientiert arbeiten und sich nicht zurücklehnen“, beschrieb Vorsitzende Werner Stüker seinen Leitfaden für erfolgreiche Vereinsführung. Die Ehrengäste würdigten die Arbeit des Heimatvereins Spexard, der unter dem Dach der Schützenbruderschaft St. Hubertus sein festes zuhause gefunden hat. „Der Verein ist ein Spiegelbild der Vielfalt der Stadt Gütersloh“, lobte Kreisheimatvereins-Vorsitzender Dr. Rolf Westheider die vielschichtigen Aufgaben und Angebote. „Die Spexarder können stolz auf den jüngsten Vorstand aller Vereine im Kreisheimatverein sein. Die Altersstruktur ist rekordverdächtig.“ Die Ehrenurkunde und Glückwünsche des Westfälischen Heimatbundes überbrachte der Kreisheimatpfleger Martin Maschke.

Bürgermeisterin Maria Unger gratulierte zur vorbildlichen und gelebten Dorfgemeinschaft. „Die Vereinsgründung war ein Glücksfall für Spexard. Das ehrenamtliche Engagement ist eine tragende Säule der Gesellschaft.“ Die Grüße des Muttervereins überbrachte Brudermeister Maik Hollenhorst. „Der Heimatverein ist eine Säule der Bruderschaft, hat ein einmaliges Konzept für unseren Ortsteil gefunden und Kultur zu uns gebracht.“ Die Gründung des Vereins als Abteilung der Schützenbruderschaft hatte Hollenhorsts Vorgänger Franz Spexard mit angetrieben. Weil auch die Schützen den Leitsatz Heimat in ihren Idealen verkörpern, sollte von Beginn an keine Konkurrenz im Dorf entstehen. Dass ist bislang im harmonischen Einklang nach einer schwierigen Geburt vor 25 Jahren bestens gelungen.

 
Mitglieder der ersten Stunde: Diese Spexarder gründeten am 13. November 1989 den Heimatverein und wurden nun dafür geehrt.

Die Arbeit des Heimatvereins seit seiner Gründung am 13. November 1989 stellte Christian Janzen in seinem Festvortrag vor. Der Schriftführer steht wie seine Vorstandskollegen Konrad Geisenhanslüke, Ingrid Hollenhorst, Markus Schumacher und Werner Stüker seit 25 Jahren in der Verantwortung. Der Rückblick dokumentierte das vielseitige ehrenamtliche Engagement. Die Sitzungen, Besprechungen und unzählige Stunden Arbeit hinter den Kulissen vergaß er dabei nicht. Janzen dankte allen, die sich seit der Gründung für den Verein eingesetzt haben. „25 Jahren Heimatverein Spexard ist ein Rückblick auf erfolgreiche Projekte, gelungene Veranstaltungen und eine sehr gute Zusammenarbeit im Ort“, führte Janzen weiter aus. Der Höhepunkt der bisherigen Vereinsgeschichte war der Erhalt des Spexarder Bauernhauses. Als Träger des Hauses schloss der Heimatverein mit der Stadt Gütersloh einen Nutzungsvertrag. Vereine, Gruppen und Institutionen aus Gütersloh und Umgebung nutzen das Haus.

In der guten Stube der Spexarder wurden die Gründungsmitglieder Karl-Heinz Appelhans, Paul Becker, Albert Blomberg, Franz Blomberg, Uwe Blomberg, Heinz Drücker, Marlies Drücker, Peter Drücker, Heinz Düker, Winfried Eickhoff, Konrad Geisenhanslüke, Ingrid Hollenhorst, Christian Janzen, Anja Kahlert, Ralf Kroll, Maria Küster, Werner Küster, Hanspeter Liman, Margot Schneider, Markus Schumacher, Franz Spexard, Hildegard Spexard, Friedhelm Stüker, Karin Stüker, Werner Stüker, Brigitte Stükerjürgen, Martin Stükerjürgen, Martin Thiesbrummel, Franz Weiß und Bernhard Weßling mit dem Jubiläumssticker ausgezeichnet.


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Letzte Änderung: 8. März 2020