Parade beim jährlichen Schützenfest
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Wir trauern um unser Mitglied
Heinrich Drücker

verstorben am 23.07.2018
im Alter von 84 Jahren
Mitglied seit 1955

Wir sprechen hiermit
unser Beileid und
unsere tiefe Anteil-
nahme aus.

Stand 15.08.2018
1065 Mitglieder

Noch Tage bis zum Schützenfest!

 Aktuelle Termine

18.08.2018 14:30 Uhr Familien-Wanderung Feldscheune Linteler Str.
27.08.2018 20:00 Uhr Schützenfest Varensell
01.09.2018 19:30 Uhr Schützenfest Heidewald
Gütersloher Schützengesellschaft

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 Heimatfreunde und Schützen wanderten nach Varensell

Bild: msc  
In der Abtei Varensell zeigte Schwester Beate den Spexardern die Klosterkirche.

Die Witterung war den ganzen Juli trocken und der vorherrschende Ost - und Nordostwind verursache eine verheerende Dürre. So könnte ein aktueller Wetterbericht lauten. Es handelt sicher aber um eine Wetterbeschreibung des Sommers von 1818. Die Teilnehmer der Wanderung vom Heimatverein und der Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard erfuhren auf ihrer Wegstrecke zum Kloster Varensell einige Wetterkapriolen aus dem 19. Jahrhundert.
Die Chronik des Amtes Reckenberg berichtet von verschieden Wetterkapriolen aus dem vorletzten Jahrhundert. Im Juni des Jahres 1818 wird von ziemlichen Nachtfrost berichtet ab dem 27. August ziehen heftiges Gewitter auf, die die Früchte erquickt und sie wieder erblühen lassen heiß es im Wortlaut. Erst im September wird von einer angemessenen Witterung gesprochen. Zur Ernte von damals und heute lassen sich Parallelen ziehen. Das Gras ist durch anhaltende Dürre fast nicht zu ernten und die Früchte aus dem Boden sind sehr schlecht. Der Ertrag der Gerste war mittelmäßig. Auf den warmen Sommer 1818 folgt ein kalter Dezember ohne Schnee zu Weihnachten und ein milder Januar. Im warmen Sommer 1881 kam es am 19. Juni in Spexard zu Waldbränden. Mehrere Hektar Fichtenwald brannten nahe der Hofstellen Wöstemann und Wickord nieder. Von April bis Juni soll es kaum geregnet haben und im Sommer 1911 führte der Ölbach wegen des warmen Sommers kaum Wasser, dass in ihm Rüben angebaut wurden. Das Wetter schlug damals wie heute seine Kapriolen. Später diente der Ölbach am Hof Küster als erste Badeanstalt von Spexard und bei Lehrer Weweler lernten die Schüler das Schwimmen.

In der Abtei Varensell angekommen stellte Schwester Beate das Leben der Benediktinerinnen vor. Die Spexarder erfuhren interessantes aus der Geschichte des Ordens um den Heiligen Benedikt und die Geschichte des 1902 gebauten Klosters. Die alten Spexarder wussten noch aus Erzählungen zu berichten, dass es Überlegungen gab, das Kloster in Spexard im Ohlbrock zu bauen. Das Bauvorhaben wurde dann im benachbarten Varensell realisiert und ein paar Jahre später entstand auf dem in Spexard möglichem Gelände das Gestüt Ravensberg. Die in den 1950er Jahren erweiterte Klosterkirche besichtigten die Spexarder zum Abschluss ihres Besuches in Varensell. Die Wanderung endete an der Feldscheune des Meierhofes Spexard.

 Schützenkönigin präsentiert bei strahlendem Sonnenschein ihren Thron

Bild: Martinschledde  
Der neuen Throngesellschaft von St. Hubertus Spexard gehören Ulla und Frank Eickhoff (von links), Annette und Markus Schumacher, Ute und Martin Imping, das Königspaar Markus und Anja Toppmöller, der Adjutant Moritz Toppmöller, Thorsten und Petra Rüterbories, Dierk Mönks und Carmen Blöbaum und Johannes Vollmann und Nina Eickhoff an.

Die neuen Majestäten der St. Hubertus Schützenbruderschaft Spexard strahlten zum Abschluss des dreitägigen Schützenfestes mit der Sonne um die Wette. Auf dem Paradeplatz an der Josefschule stellten Anja I Toppmöller und Markus I Toppmöller und das Jungschützenkönigspaar Lukas Steinkemper und Anna Brinkrolf ihre schmucken Throngesellschaften vor. Das höchste Lob für die drei tollen Festtage in Spexard kam von Stefan Wellerdiek, dem stellvertretenden Bundesmeister des Bezirksverbandes Wiedenbrück. „Ihr zeigt euren Gästen welche aktive Gemeinschaft hier gelebt wird. Die Bruderschaft ist geprägt von der großen Vielfältigkeit“. Der Clarholzer hatte drei hohe Auszeichnungen im Gepäck. Das silberne Verdienstkreuz erhielt Michael Knies, der seit 12 Jahren eine tragende Säule im Verein ist und zum Festausschuss gehört. Den Hohen Bruderschaftsorden heftete Wellerdiek Walter Drücker und Johannes Hollenhorst an den Schützenrock. Drücker ist seit 26 Jahren einer der aktivsten Fahnenoffiziere und hat sich neben dieser Tätigkeit 17 Jahre im Festausschuss engagiert. Seit drei Jahrzehnten engagiert sich Johannes Hollenhorst in der Bruderschaft. Sein Wirken ist vielschichtig. Die Moderation des Vogelschießens und die Beschallung bei Veranstaltungen gehören zu seinem Wirkungskreis wie auch die Bindung der Bruderschaft zur katholischen Pfarrgemeinde.

  Bild: msc
Mit den Auszeichnungen des Bundesverbandes wurden Walter Drücker (v.l.), Mchael Knies und Johannes Hollenhorst ausgezeichnet.

Den Diözesanverdienstorden der Jugend in Bronze vergab der Bezirksjungschützenmeister Simon Ahrens aus Mastholte an Niklas Brüggemann, Lukas Eickhoff und Jana Hollenhorst. Das Trio hat sich um die Arbeit im Vorstand der Jungschützen verdient gemacht. Den Hubertusorden der Bruderschaft erhielt Petra Lazarzik für ihr Engagement und das vorbildliche Leben der Ideale Glaube, Sitte und Heimat. Die besten Schützen beim Ordenschießen waren in diesem Jahr bei den aktiven ab 25 Heinrich Becker mit 199 Ringen vor Renate Westhoff und Annerose Junge. Bei den passiven Schützen bis 25 siegte Amelie Becker mit 188 Ringen vor Luisa Westhues und Felix Knies. Bei den passiven Schützen ab 26 hatte Norbert Becker mit 199 Ringen die Nase vorn und gewann vor Steffen Schütze und Michael Kospach. Die Ehrung von langjährigen Mitgliedern gehört zu einem wichtigen Bestandteil der Parade. Seit 65 Jahren ist Günter Westerbarkei in der Bruderschaft. Auf 60 Jahre dürfen Walter Brüggemann, Heinrich Geisenhanslüke und Heinz Röhr stolz sein. Seit 50 Jahren sind Johannes Büscher, Norbert Heitmann, Ewald Stüker und Josef Thiesbrummel dabei und auf 40 Jahre bringen es Klaus Peter Barkusky, Rudolf Bolte, Gerhard Matlachowski, Franz Westhues, Ernst Wiener und Rolf Zons.

 Anja Toppmöller regiert Spexarder Schützen

Bild: chj  
Die neue Schützenkönigin Anja Toppmöller wird von Schützenbrüdern auf Schultern ins Zelt getragen. Dahinter Ihr Mann und König Markus.

Die St. Hubertus Schützenbruderschaft Spexard wird zum dritten Mal in ihrer fast 100-jährigen Ge-schichte von einer Frau regiert. Den hölzernen Adler erlegte Anja Toppmöller mit dem 168. Schuss um 18:32 Uhr und machte sich zur glücklichen Schützenkönigin. Unter dem Jubel der Schützenfa-milie wurde Anja I. in das Zelt getragen. Die 46-Jährige Hausfrau und Kommunalpolitikerin aus Avenwedde übt die Regierungsgeschäfte von der Nordhorner Straße mit ihrem Gatten und Elekt-romeister Markus (47) aus. Das Vogelschießen wird unbestritten als das wohl dramatischte und spannendste der vergangenen Jahrzehnte in die Geschichte eingehen. Denn sage und schreibe sechs Bewerber standen in der heißen Phase des erstmals von Schießmeister Rene Stükerjürgen geleiteten Wettstreits unter der Stange und wollten dem Vogel mit den Königspatronen den Garaus machen. Mit Anja Toppmöller (geb. Westermann) stritten Dirk Fortenbacher, Dietlind und Norbert Brinkrolf, Marcel Kluger, sowie Akim Kuklinski um die Königswürde. „Das ist atemberaubend gewe-sen“, hatte Moderator Johannes Hollenhorst kaum noch Worte für die Spannung an der Vogelstan-ge. Als Königin der Herzen beendete Dietlind Brinkrolf den Wettkampf. Es war am Samstag ihr fünf-ter Versuch in Folge den Vogel abzuschießen.

Für Anja Toppmöller ging ein großer Wunsch in Erfüllung. Als stellvertretende Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Spexard trägt die gelernte Industriekauffrau Verantwortung in der Gesellschaft und sitzt für die Christdemokraten im Kreistag. Sie ist Mitglied bei den Sportschützen von St. Hu-bertus und im Heimatverein und das neue Königspaar feiert gerne Karneval. Ihr Mann und König Markus war vor 23 Jahren Jungschützenkönig in Spexard und gemeinsam sammelte das sympathi-sche Paar 2011 als Thronpaar Erfahrung beim Regieren. An den hohen Thron wurde Sohn Moritz als Adjutant berufen. Zum Hofstaat gehören Frank und Ulla Eickhoff, Ute und Martin Imping, Nina Eickhoff und Johannes Vollmann, Carmen Blöbaum und Dierk Mönks, Petra und Thorsten Rüterbo-ries und Annette und Markus Schumacher. Die Insignien hatten Daniel Kötter (Krone / 28. Schuss), Lennard Stüker (Apfel / 40. Schuss) und Ulrich Steinkemper (Zepter / 81. Schuss) dem Vogel ge-raubt.

 Lukas Steinkemper regiert die Jungschützen

Bild: msc  
Lukas Steinkemper und Anna Brinkrolf regieren nun die Spexarder Jungschützen.

Zu einer spannenden Angelegenheit das Schießen um die Jungschützenwürde im Spexarder Land. Um 19.03 Uhr gab der Adler mit dem 144. Schuss nach und machte Lukas Steinkemper zum glücklichsten der 250 Nachwuchsschützen. Der 24-jährige Industriekaufmann beendete den Wettstreit mit sieben Konkurrenten nach exakt 59 Minuten. Lukas Steinkemper kommt aus einer schützenbegeisterten Familie. Sein Vater Ulrich war 2007 Schützenkönig. An der Seite von Lukas Steinkemper regiert die Krankenschwester Anna Brinkrolf (24). Zum Hofstaat gehören der Mundschenk Viktor Ginter, Steffen Westerbarkei und Meike Doppmeier, Michael Steinkamp und Lisa Herbeck, Manuel Ruthmann und Marleen Meiertoberens und Jerome Sockel und Marla Teichert. Die Insignien hatten Chris Markmann (Krone), Malte Lucietto (Apfel) und Phil Kahlert (Zepter) geraubt.

 Spexard feiert Schützenfest

Bild: msc  
Das Regierungsjahr von Peter und Elisabeth Barkusky als Spexarder Königspaar geht zu Ende.

Der Höhepunkt für die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard ist das dreitägige Sommerfest auf dem Festplatz am Spexarder Bauernhaus. Von Freitag, 20. Juli, bis Sonntag, 22. Juli, feiert der größte Gütersloher Schützenverein (1100 Mitglieder) zum dritten Mal mit dem Festwirt Malte Westerbarkey. Das Regierungsjahr von Peter und Elisabeth Barkusky als Spexarder Königspaar geht zu Ende.

Die Schützen treten zum Festauftakt um 17.30 Uhr beim Präses Markus Henke auf dem Kirchhof an und marschieren zum Festplatz. Der erste von drei Tanzabenden wartet auf die Bürger und die Schützen. Die Jungschützen ermitteln ihre neue Majestät. Für die Jungmajestäten Akim Kuklinski und Jule Szczesny wird ab 18 Uhr ein Nachfolger gesucht. Zum Tanz spielt ab 20.30 Uhr die Mobildiscothek „HVMC“ aus Harsewinkel. Am Samstag treten die Schützen um 13.45 Uhr erstmals auf dem Turnierplatz des Reitervereins Sundern-Spexard am Fohlenkamp an. Dann geht es durch den Westen von Spexard zum Schulhof der Josefschule, wo um 15.30 Uhr die Parade abgehalten wird. Das Schießen auf den gefertigten Holzadler beginnt um 17 Uhr. Die Gerüchteküche über potenzielle Anwärter brodelt seit einigen Wochen im „Spechtedorf“. Zum dritten Mal in der Geschichte der Bruderschaft könnte eine Frau den Thron erklimmen. Der Festabend mit den Gastvereinen beginnt ab 20 Uhr zu den Klängen der Partyband „2night“ aus Castrop-Rauxel. In der Longdrinkbar legt „HVMC“ die Platten auf. In Amt und Würde wird das neue Königspaar bei der Proklamation um 21.30 Uhr gesetzt.

Der letzte Tag des Festreigens steht im Zeichen der neuen Regenten. Um 9.30 Uhr findet in der Bruder-Konrad-Kirche das Hochamt statt. Anschließend wird am Ehrenmal ein Kranz für die verstorbenen Mitglieder niedergelegt. Das neue Throngefolge bekommen die Schützen am Sonntag am „Spexarder Krug“ zu Gesicht. Nach dem Antreten um 13.30 Uhr wird der Hofstaat um 14.30 Uhr erwartet. Der Festmarsch führt über den „Hüttenbrink“ zum Schulhof der Josefschule, wo um 15.15 Uhr die Parade mit Ehrungen abgehalten wird. Die Jubiläumsmajestäten und die Jubilare stehen dabei im Rampenlicht. Vor 25 Jahren regierten Werner und Margret Wülling und vor 40 Jahren standen König Gerd Feldhans und seine Königin Hildegard Spexard im Mittelpunkt des Festgeschehens. Vor einem halben Jahrhundert hatte Heinrich Determeyer den Vogel abgeschossen und mit Elfriede Bernhörster das Volk von Spexard regiert. Der langjährige Brudermeister Heinrich Spexard schoss 1958 den hölzernen Greif aus dem Kugelfang und regierte mit seiner Ehefrau Helene.
Für Kinder wartet am Bauernhaus ab 16.30 Uhr die große Kinderbelustigung der Jungschützen. Die Hüpfburg und Spielgeräte stehen parat. Abgerundet werden die dreitägigen Feierlichkeiten mit dem Festball (19 Uhr), bei dem wieder bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wird. Die Band „Burning Guitars“ aus Verl spielt mit ihrem frischen Bühnenprogramm auf. Die Spexarder Vereine gratulieren dem neuen Königspaar.

 Kaiser Felix regiert die Kinder

Bild: msc  
Lars Jacobfeuerborn (l.) und Tobias Schumacher (r.) schultern den neuen Kinderkaiser Felix Knies.

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Kinderkaiser. Den Titel sicherte sich am Sonntag beim Kinderschützenfest mit Probeantreten Felix Knies. Der Dreikäsehoch hatte 2014 zum ersten Mal den Wettbewerb auf dem Meierhof Spexard-Künnepeter zu seine seinen Gunsten entschieden. Mit dem 213. Wurf war der Vogel um 13.25 Uhr zu Boden gestürzt. „Das war ein spannender Wettstreit der in die Geschichte eingeht“, hatte Moderator Marco Schulte-Lindhorst gleich zwei Dutzend Bewerber an der Vogelstange ausgemacht. In Felix Knies fließt seit Generationen blaues Blut. Sein Großvater Helmut Knies war 1979 Schützenkönig von Spexard und seine Eltern Britta und Michael gehören der aktuellen Throngesellschaft um das Königspaar Peter und Elisabeth Barkusky an.

Für das Schützenfest am kommenden Wochenende sind die Spexarder gerüstet. Beim Antreten gab Brudermeister Maik Hollenhorst noch einmal die Beförderungen bekannt. Zum Feldwebel wurden Denise Brüggershemke, Lars Jacobfeuerborn, Akim Kuklinski, Madeleine Lewike, Nico Meiertoberens, Maleen Pollmüller, Jacqueline Rieksneuwöhner, Larissa Rothberger, Annika-Marie Schmolka, Marc Scolie, Laura Siepe, Matthew Studley, Marie Louise Teichert, Moritz Toppmöller, Hannes Weweler, Dirk Wulfhorst und Stephan Kanowski befördert. Als Oberfeldwebel grüßen jetzt Ralf Beckervordersandforth, Kai Bögel, Theresa Feldhans, Alexander Hark, Ingrid Hollenhorst, Frederik Lewike, Laura Linnemann, Ralf Masjosthusmann, Irmgard Meiertoberens, Felix Nolting, Marc Peschke, Jens Schneegaß, Lukas Steinkemper und Martin Westhues. Neue Hauptfeldwebel sind Petra Lasarzik und Dieter Masjosthusmann. Im Stand des Leutnants sind jetzt Elisabeth Barkusky, Dirk Fortenbacher, Reiner Kerner, Matthias Stange und Andreas Westhoff. Heinz Krebs und Patric Puls sind jetzt Oberleutnant und Peter Barkusky und Christian Janzen Hauptmänner.

 Schützen sind jetzt Hilfsspechte

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard erweitert vom 1. Juli an ihr karitatives Engagement in Spexard. Neben den ehrenamtlichen Arbeiten auf dem Friedhof sowie der Aktion Rumpelkammer und der Hilfe für Familien in Bolivien, werden dann die "Hilfsspechte" parat stehen. Das Angebot richtet sich an Senioren, Alleinerziehende und Menschen in besonderen Lebenslagen und beinhaltet Hilfe bei handwerklichen Tätigkeiten oder die Haustierbetreuung im Krankheitsfall.
"Wir setzen uns für Menschen ein, die Hilfe brauchen", sagt Ideengeber Richard Proske. Er und sein Team haben viel Energie in das Projekt investiert. Der stellvertretende Brudermeister der Schützen ist für die karitativen Aufgaben zuständig und hat bereits vor vielen Jahren die Unterstützung des Familienprojekts Arco-Iris angeregt, bei dem die Schützen jährlich einen Betrag von 1.050 Euro für arme Familien in Bolivien spenden.
"Wir sind immer wieder angesprochen worden, wann wir etwas für Hilfsbedürftige in Spexard machen", berichtet Proske. Die Gründung eines Arbeitskreises aus den Reihen der Bruderschaft war der Anfang. Mit seiner Gattin Monika sowie den Mitstreitern Friedhelm Stüker, Heike Hartkämper, Astrid Fortenbacher, Delia Spexard, Hildegard Spexard machte sich Proske an die Organisation. Mehr als 50 Helfer stehen parat. "Wer Hilfe braucht, muss sich nicht schämen. Unsere Helfer werden Zeit verschenken und Kontakt zur Außenwelt schaffen", berichtet Proske.
Die persönliche Betreuung kann Vorlesen aus der Tageszeitung oder die Begleitung bei Spaziergängen sein. Die Haustierbetreuung im Krankheitsfall oder einfach nur Gesellschaft leisten gehören dazu. Hilfe bei handwerklichen Tätigkeiten, die durch Laien ausgeführt werden können, umfasst das "Wechseln einer Glühbirne, tropfende Wasserhähne reparieren oder leichte Tischlerarbeiten."
Zur Hilfe im Haushalt gehört zum Beispiel das Abnehmen oder Aufhängen von Gardinen oder das Putzen von schwer zugänglichen Fenstern. Die Begleitung bei Einkäufen oder Hilfe beim Ausfüllen von Formularen zählt auch zu den Diensten. "Wir bitten allerdings jetzt schon um Verständnis, dass wir die Anliegen der Menschen nur im Rahmen unserer zeitlichen Möglichkeiten erledigen können", sagt Proske. Pro erfolgter Einsatz bitten die Hilfsspechte um eine Spende von fünf Euro für die Unkosten. Die Helfer werden über eine Hotline eingeteilt. Diese ist von montags bis freitags zwischen 10 und 18 Uhr unter Tel. (0151) 20 26 33 24 erreichbar.

Bild: msc
Die Organisation der Hilfsspechte liegt in den Händen von Delia Spexard (links), Monika Proske, Richard Proske, Heike Hartkämper, Hildegard Spexard, Astrid Fortenbacher und Friedhelm Stüker.

Bild: msc
Es grüßt unser Königspaar Anja und Markus Toppmöller

Bild: msc
Ein Horrido auf das Jungschützenkönigspaar Lukas Steinkemper und Anna Brinkrolf.

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