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Stand 31.10.2018
1067 Mitglieder

Noch Tage bis zum Schützenfest!

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09.03.2019 14.30 Uhr Kaiser-Willi-Pokal
17.03.2019 14.00 Uhr Bruderschaftstag Aula in Rietberg

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 Schützen können auch im Winter feiern

Bild: msc  
Das Königspaar Anja und Markus Toppmöller eröffneten den Winterball mit dem Ehrentanz.

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard ist mit ihrem Winterball in das neue Jahr gestartet. Im ausverkauften Saal Kleinemeier in Varensell begann für das Königspaar Anja und Markus Toppmöller und die Jungschützenmajestäten Lukas Steinkemper und Anna Brinkrolf die zweite Periode ihres Regierungsjahres. Zum Bergfest tanzten die beiden Throngesellschaften und die Gäste bis in die frühen Morgenstunden zu den Klängen der Nightlive Partyband aus Löhne. Die Musiker hatten sich nach dem offiziellen Teil in die Herzen der Ballbesucher gespielt. Der Spielmannzug hatte die Majestäten mit Gefolge und die amtierende Bundesjugendprinzessin Olivia Kötter mit Marschmusik in den Saal geführt. Als erste Amtshandlung heftete Brudermeister Maik Hollenhorst Anja Toppmöller den prächtigen Königsorden an. Die Ehrung des Pokalschießens der Bruderschaft nahm der Sportschützenchef Friedhelm Brüggemann persönlich vor. Die beiden jüngsten Mitglieder der Throngesellschaft der Toppmöllers sahnten bei den Jungschützen bis 25 Jahren ab. Mit 192 Ringen siegte Nina Eickhoff vor dem Adjutanten Moritz Toppmöller und Moritz Hollenhorst, dem Sohn des Brudermeisters Maik Hollenhorst. Der Chef der 1.100 Mitglieder umfassenden Schützenfamilie aus Spexard hatte gleich doppelten Grund zur Freude. Neben dem guten Ergebnisses seines Sprösslings siegte Hollenhorst bei den passiven Schützen vor Alexander Nolting und Dirk Fortenbacher. Die offizielle Amtseinführung des Königs der Könige erfolgte mit der Übergabe des Alfons-Steinkamp-Gedächtnispokals. Die amtierende Königin Anja Toppmöller gewann den Wettstreit unter den ehemaligen Majestäten

Für ihr langjähriges Engagement in der Bruderschaft wurden Norbert Brinkrolf und Günter Melzer mit Präsenten bedacht. Der langjährige Kassierer Norbert Brinkrolf war 20 Jahre im Vorstand und 16 Jahre Schatzmeister. Als Schützenkönig hatte er 1997 in Spexard regiert. Weil er auf der Generalversammlung im November aus gesundheitlichen Gründen fehlte, nahm Maik Hollenhorst die Verabschiedung auf dem Winterball vor. Die Organisation des Winterballs gab Günter Melzer nach sieben Jahren in jüngere Hände. Zu guter Letzt wurden noch die leerausgegangenen Königsanwärter vom vergangenen Sommerfest mit einem Metallspecht beschenkt. Das Ehepaar Dietlind und Norbert Brinkrolf, Dirk Fortenbacher, Marcel Kluger und Akim Kuklinski hatten bis zuletzt um die Würde des Schützenkönigs mitgerungen.

 Schützen verändern Vorstand

Bild: msc  
Der Vorstand wurde während der Generalversammlung im Pfarrheim verjüngt hat nun viel Arbeit vor sich.

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard blickt optimistisch in die Zukunft. Der Vorstand wurde verjüngt und bei der Wahl von Beisitzern musste wegen der vielen Kandidaten eine Stichwahl entscheiden, wer für die kommenden vier Jahre ehrenamtliche Aufgaben übernimmt. Die Mitgliedszahl des größten Gütersloher Schützenvereins wuchs auf 1067 an. „Wir müssen uns jetzt auf die gesellschaftlichen Veränderungen einstellen, die Bindung zur Kirche und die Verbundenheit der Generationen stärken“, appellierte Brudermeister Maik Hollenhorst an die 150 Mitglieder auf der Generalversammlung im Pfarrheim Bruder-Konrad. Die Wahlen standen im Vordergrund der Beratungen. Nicht mehr zur Wiederwahl stellte sich Norbert Brinkrolf, der 20 Jahre im Vorstand mitarbeitete und 16 Jahre die Kassengeschäfte führte. Er war 1997 Schützenkönig und ist Kassierer im Bezirksverband. Seine Aufgaben übernimmt der bisherige Beisitzer Heinz Krebs. Nach acht Jahren als stellvertretender Brudermeister bleibt Richard Proske dem Vorstand als Beisitzer erhalten. „Wir müssen jüngere in die Verantwortung bringen“, begründete Schützenurgestein Proske seinen Teilrückzug. Die Aufgaben des Tischlermeisters übernimmt Rene Stüker. Der Leiter des Festausschusses war seit 2002 Christoph Stükerjürgen, der mit den Beisitzern Magdalene Willmann und Ulrich Steinkemper und dem stellvertretendem Kassierer Ingo Linnemann ausschied. Um die Belange des Festausschusses kümmert sich jetzt Martin Westhues und stellvertretende Kassiererin ist die bisherige Beisitzerin Lynne Stenzel. Als neue Beisitzer stehen Anja Toppmöller, Patric Puls, Niklas Brüggemann, Britta Knies und Christian Barkusky dem Vorstand zur Seite. Zur Wiederwahl standen Maik Hollenhorst (Brudermeister). Claudia Hemken (Schriftführerin), Delia Spexard (2. Schriftführerin), Josef Schall (Oberst), Christian Brockmann (Adjutant), Johannes Hollenhorst, Markus Schumacher, Elisabeth Barkusky und Friedhelm Stüker (alle Beisitzer). Weil die Zahl der Mitglieder um über 300 seit der letzten Wahl gestiegen war mussten drei neue Beisitzer laut Satzung zusätzlich gewählt werden.

  Bild: msc
Der wiedergewählte Brudermeister Maik Hollenhorst (zweiter von rechts) verabschiedete Magdalene Willmann (v.l.), Ingo Linnemann, Christoph Stükerjürgen und Ulrich Steinkemper.

Der Winterball im Saal Kleinemeier ist am 26. Januar 2019 der nächste Höhepunkt der Bruderschaft. Mit der Partyband Nightlife aus Löhne wird ab 20 Uhr gefeiert. Der Kartenvorverkauf startet am 10. Januar. Zum Sommerfest wird der neue Festwirt Sven Wittreck aus Delbrück-Steinhorst einladen. Nach drei erfolgreichen Jahren stand Malte Westerbarkey nicht mehr zur Verfügung. Die Planungen zum 100-jährigen Jubiläum in fünf Jahren wurden vorgestellt. Das Fest wird auf vier Tage verlängert und bereits am Donnerstag mit einem Großen Zapfenstreich beginnen. Eine Jubiläumsschrift ist in Planung und der Bezirksjungschützentag wird ausgerichtet.

 Spexarderin ist Bundesjugendprinzessin

Bild: msc  
Als neue Bundesprinzessin grüßt Olivia Kötter von der Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard.

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard hat erstmals in ihrer Geschichte eine Bundesjugendprin-zessin in ihren Reihen. Die 17-jährige Olivia Kötter sicherte sich in Schloß Holte-Stukenbrock den Titel des Bundesverbandes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Die Jugendorganisation des Bundes ist der Bund der St. Sebastianus Schützenjugend. Mit 28 von 30 möglichen Ringen stellte Olivia Kötter ihre Mitbewerber aus den fünf anderen Diözesanverbänden in den Schatten. Die talentierte Schüt-zin war am 6. Mai in Varensell Bezirksprinzessin der Jungschützen aus den 19 Bruderschaften des Bezirks geworden. Die Konkurrenz auf der Ebene des Diözese Paderborn sicherte sich Olivia Kötter nur drei Wo-chen später in Delbrück-Schöning. Die Bundesjungschützentage wurden von der Schützenbruderschaft St. Achatius Stukenbrock-Senne ausgetragen. Mehr als 200 Bruderschaften aus Deutschland nahmen an der Veranstaltung teil. Zum Festmarsch waren rund 4.000 Schützen nach Ostwestfalen gekommen und marschierten mit 19 Kapellen und Spielmannszügen durch die Stadt. Eine starke Abordnung stellte natür-lich die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard mit ihrem Brudermeister Maik Hollenhorst an der Spitze. Mit diesem Erfolg hatten die Schützen aus Spexard nicht gerechnet.

 Schützen spenden für Straßenkinder

Bild: msc  
Für arme Kinder in Bolivien engagieren sich (v.l.) Richard Proske, Schützenkönigin Anja Toppmöller, Friedhelm Stüker und Dirk Fortenbacher.

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard hat 1.050 Euro für die Betreuung von Straßenkindern in Bolivien gespendet. Die Schützen unterstüzen das Familienprojekt „Arco Iris“ (zu Deutsch „Stiftung Regenbogen“) in der bolivianischen Hauptstadt La Paz. Das soziale Werk des deutschen Pfarrers Josef Maria Neuenhofer kümmert sich seit 1994 um die Bedürfnisse von Straßenkindern und Familien. Mit der gespendeten Summe werden drei Familien ein Jahr lang unterstützt. In diesem Jahr konnte Pfarrer Neuenhofer die Spende selbst in Empfang nehmen. Der 80-jährige ist zu Besuch in seiner alten Heimat und berichtet über die Arbeit seines Hilfsprojektes. In der Bruder-Konrad-Kirche in Spexard feierte der Geistliche einen Gottesdienst. Ein Empfang im Pfarrheim schloss sich an. „Wir haben bereits tausenden Kindern geholfen und es gibt enorme Fortschritte“, erzählte Neuenhofer. In seiner Stiftung, die sich mit Spenden aus Europa finanziert, werden 6.300 Kinder betreut. Das Lesen und Schreiben wird dabei 1.300 Kindern beigebracht. „Mein Hilfswerk kann Perspektiven schaffen und Bildung ist enorm wichtig für das Überleben der Kinder die oftmals Opfer von sexueller Gewalt waren.“ Die Aktion der Hubertusschützen soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.

 Heimatfreunde und Schützen wanderten nach Varensell

Bild: msc  
In der Abtei Varensell zeigte Schwester Beate den Spexardern die Klosterkirche.

Die Witterung war den ganzen Juli trocken und der vorherrschende Ost - und Nordostwind verursache eine verheerende Dürre. So könnte ein aktueller Wetterbericht lauten. Es handelt sicher aber um eine Wetterbeschreibung des Sommers von 1818. Die Teilnehmer der Wanderung vom Heimatverein und der Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard erfuhren auf ihrer Wegstrecke zum Kloster Varensell einige Wetterkapriolen aus dem 19. Jahrhundert.
Die Chronik des Amtes Reckenberg berichtet von verschieden Wetterkapriolen aus dem vorletzten Jahrhundert. Im Juni des Jahres 1818 wird von ziemlichen Nachtfrost berichtet ab dem 27. August ziehen heftiges Gewitter auf, die die Früchte erquickt und sie wieder erblühen lassen heiß es im Wortlaut. Erst im September wird von einer angemessenen Witterung gesprochen. Zur Ernte von damals und heute lassen sich Parallelen ziehen. Das Gras ist durch anhaltende Dürre fast nicht zu ernten und die Früchte aus dem Boden sind sehr schlecht. Der Ertrag der Gerste war mittelmäßig. Auf den warmen Sommer 1818 folgt ein kalter Dezember ohne Schnee zu Weihnachten und ein milder Januar. Im warmen Sommer 1881 kam es am 19. Juni in Spexard zu Waldbränden. Mehrere Hektar Fichtenwald brannten nahe der Hofstellen Wöstemann und Wickord nieder. Von April bis Juni soll es kaum geregnet haben und im Sommer 1911 führte der Ölbach wegen des warmen Sommers kaum Wasser, dass in ihm Rüben angebaut wurden. Das Wetter schlug damals wie heute seine Kapriolen. Später diente der Ölbach am Hof Küster als erste Badeanstalt von Spexard und bei Lehrer Weweler lernten die Schüler das Schwimmen.

In der Abtei Varensell angekommen stellte Schwester Beate das Leben der Benediktinerinnen vor. Die Spexarder erfuhren interessantes aus der Geschichte des Ordens um den Heiligen Benedikt und die Geschichte des 1902 gebauten Klosters. Die alten Spexarder wussten noch aus Erzählungen zu berichten, dass es Überlegungen gab, das Kloster in Spexard im Ohlbrock zu bauen. Das Bauvorhaben wurde dann im benachbarten Varensell realisiert und ein paar Jahre später entstand auf dem in Spexard möglichem Gelände das Gestüt Ravensberg. Die in den 1950er Jahren erweiterte Klosterkirche besichtigten die Spexarder zum Abschluss ihres Besuches in Varensell. Die Wanderung endete an der Feldscheune des Meierhofes Spexard.

Bild: msc
Es grüßt unser Königspaar Anja und Markus Toppmöller

Bild: msc
Ein Horrido auf das Jungschützenkönigspaar Lukas Steinkemper und Anna Brinkrolf.

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