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Stand 12.06.2018
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20.-22.07.2018 Schützenfest Festplatz Lukasstraße

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 Anja Toppmöller regiert Spexarder Schützen

Bild: chj  
Die neue Schützenkönigin Anja Toppmöller wird von Schützenbrüdern auf Schultern ins Zelt getragen. Dahinter Ihr Mann und König Markus.

Die St. Hubertus Schützenbruderschaft Spexard hat zum dritten Mal in ihrer fast 100-jährigen Geschichte wieder eine Schützenkönigin. Den hölzernen Adler erlegte Anja Toppmöller mit dem 168. Schuss um 18.32 Uhr. Unter dem Jubel der großen Schützenfamilie wurde Anja I in das Zelt getragen. Die 46-Jährige Hausfrau und Kommunalpolitikerin aus Avenwedde übt die Regierungsgeschäfte von der Nordhorner Straße mit ihrem Ehemann und Elektromeister Markus (47) als König aus.

Das Vogelschießen wird unbestritten als das wohl dramatischte und spannendste der vergangenen Jahrzehnte eingehen. Den gleich sechs Bewerber standen in der heißen Phase des erstmals von Schießmeister Rene Stükerjürgen geleitet und wollten dem Vogel mit den Königspatronen den Garaus machen. Mit Anja Toppmöller (geb. Westermann) stritten Dirk Fortenbacher, Dietlind und Norbert Brinkrolf, Marcel Kluger und Akim Kuklinski um die Königswürde. „Das ist atemberaubend gewesen“, hatte Moderator Johannes Hollenhorst kaum noch Worte für die Spannung an der Vogelstange. Die Insignien hatten Daniel Kötter (Krone / 28. Schuss), Lennard Stüker (Apfel / 40. Schuss) und Ulrich Steinkemper (Zepter / 81. Schuss) dem Vogel geraubt. Für Anja Toppmöller ging ein großer Wunsch in Erfüllung. Als Beisitzerin im Vorstand des CDU-Ortsverbandes Spexard trägt die gelernte Industriekauffrau Verantwortung und sitzt für die Christdemokraten im Kreistag. Ihr Mann und König Markus war vor 23 Jahren Jungschützenkönig in Spexard und gemeinsam sammelte das sympathische Paar 2011 als Thronpaar Erfahrung beim Repräsentieren. An den hohen Thron wurde Sohn Moritz als Adjutant berufen. Zum Hofstaat gehören Frank und Ulla Eickhoff, Ute und Martin Imping, Nina Eickhoff und Johannes Vollmann, Carmen Blöhbaum und Dierk Mönks, Petra und Thorsten Rüterbories und Annette und Markus Schumacher.

 Lukas Steinkemper regiert die Jungschützen

Bild: msc  
Lukas Steinkemper und Anna Brinkrolf regieren nun die Spexarder Jungschützen.

Zu einer spannenden Angelegenheit das Schießen um die Jungschützenwürde im Spexarder Land. Um 19.03 Uhr gab der Adler mit dem 144. Schuss nach und machte Lukas Steinkemper zum glücklichsten der 250 Nachwuchsschützen. Der 24-jährige Industriekaufmann beendete den Wettstreit mit sieben Konkurrenten nach exakt 59 Minuten. Lukas Steinkemper kommt aus einer schützenbegeisterten Familie. Sein Vater Ulrich war 2007 Schützenkönig. An der Seite von Lukas Steinkemper regiert die Krankenschwester Anna Brinkrolf (24). Zum Hofstaat gehören der Mundschenk Viktor Ginter, Steffen Westerbarkei und Meike Doppmeier, Michael Steinkamp und Lisa Herbeck, Manuel Ruthmann und Marleen Meiertoberens und Jerome Sockel und Marla Teichert. Die Insignien hatten Chris Markmann (Krone), Malte Lucietto (Apfel) und Phil Kahlert (Zepter) geraubt.

 Spexard feiert Schützenfest

Bild: msc  
Das Regierungsjahr von Peter und Elisabeth Barkusky als Spexarder Königspaar geht zu Ende.

Der Höhepunkt für die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard ist das dreitägige Sommerfest auf dem Festplatz am Spexarder Bauernhaus. Von Freitag, 20. Juli, bis Sonntag, 22. Juli, feiert der größte Gütersloher Schützenverein (1100 Mitglieder) zum dritten Mal mit dem Festwirt Malte Westerbarkey. Das Regierungsjahr von Peter und Elisabeth Barkusky als Spexarder Königspaar geht zu Ende.

Die Schützen treten zum Festauftakt um 17.30 Uhr beim Präses Markus Henke auf dem Kirchhof an und marschieren zum Festplatz. Der erste von drei Tanzabenden wartet auf die Bürger und die Schützen. Die Jungschützen ermitteln ihre neue Majestät. Für die Jungmajestäten Akim Kuklinski und Jule Szczesny wird ab 18 Uhr ein Nachfolger gesucht. Zum Tanz spielt ab 20.30 Uhr die Mobildiscothek „HVMC“ aus Harsewinkel. Am Samstag treten die Schützen um 13.45 Uhr erstmals auf dem Turnierplatz des Reitervereins Sundern-Spexard am Fohlenkamp an. Dann geht es durch den Westen von Spexard zum Schulhof der Josefschule, wo um 15.30 Uhr die Parade abgehalten wird. Das Schießen auf den gefertigten Holzadler beginnt um 17 Uhr. Die Gerüchteküche über potenzielle Anwärter brodelt seit einigen Wochen im „Spechtedorf“. Zum dritten Mal in der Geschichte der Bruderschaft könnte eine Frau den Thron erklimmen. Der Festabend mit den Gastvereinen beginnt ab 20 Uhr zu den Klängen der Partyband „2night“ aus Castrop-Rauxel. In der Longdrinkbar legt „HVMC“ die Platten auf. In Amt und Würde wird das neue Königspaar bei der Proklamation um 21.30 Uhr gesetzt.

Der letzte Tag des Festreigens steht im Zeichen der neuen Regenten. Um 9.30 Uhr findet in der Bruder-Konrad-Kirche das Hochamt statt. Anschließend wird am Ehrenmal ein Kranz für die verstorbenen Mitglieder niedergelegt. Das neue Throngefolge bekommen die Schützen am Sonntag am „Spexarder Krug“ zu Gesicht. Nach dem Antreten um 13.30 Uhr wird der Hofstaat um 14.30 Uhr erwartet. Der Festmarsch führt über den „Hüttenbrink“ zum Schulhof der Josefschule, wo um 15.15 Uhr die Parade mit Ehrungen abgehalten wird. Die Jubiläumsmajestäten und die Jubilare stehen dabei im Rampenlicht. Vor 25 Jahren regierten Werner und Margret Wülling und vor 40 Jahren standen König Gerd Feldhans und seine Königin Hildegard Spexard im Mittelpunkt des Festgeschehens. Vor einem halben Jahrhundert hatte Heinrich Determeyer den Vogel abgeschossen und mit Elfriede Bernhörster das Volk von Spexard regiert. Der langjährige Brudermeister Heinrich Spexard schoss 1958 den hölzernen Greif aus dem Kugelfang und regierte mit seiner Ehefrau Helene.
Für Kinder wartet am Bauernhaus ab 16.30 Uhr die große Kinderbelustigung der Jungschützen. Die Hüpfburg und Spielgeräte stehen parat. Abgerundet werden die dreitägigen Feierlichkeiten mit dem Festball (19 Uhr), bei dem wieder bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wird. Die Band „Burning Guitars“ aus Verl spielt mit ihrem frischen Bühnenprogramm auf. Die Spexarder Vereine gratulieren dem neuen Königspaar.

 Kaiser Felix regiert die Kinder

Bild: msc  
Lars Jacobfeuerborn (l.) und Tobias Schumacher (r.) schultern den neuen Kinderkaiser Felix Knies.

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Kinderkaiser. Den Titel sicherte sich am Sonntag beim Kinderschützenfest mit Probeantreten Felix Knies. Der Dreikäsehoch hatte 2014 zum ersten Mal den Wettbewerb auf dem Meierhof Spexard-Künnepeter zu seine seinen Gunsten entschieden. Mit dem 213. Wurf war der Vogel um 13.25 Uhr zu Boden gestürzt. „Das war ein spannender Wettstreit der in die Geschichte eingeht“, hatte Moderator Marco Schulte-Lindhorst gleich zwei Dutzend Bewerber an der Vogelstange ausgemacht. In Felix Knies fließt seit Generationen blaues Blut. Sein Großvater Helmut Knies war 1979 Schützenkönig von Spexard und seine Eltern Britta und Michael gehören der aktuellen Throngesellschaft um das Königspaar Peter und Elisabeth Barkusky an.

Für das Schützenfest am kommenden Wochenende sind die Spexarder gerüstet. Beim Antreten gab Brudermeister Maik Hollenhorst noch einmal die Beförderungen bekannt. Zum Feldwebel wurden Denise Brüggershemke, Lars Jacobfeuerborn, Akim Kuklinski, Madeleine Lewike, Nico Meiertoberens, Maleen Pollmüller, Jacqueline Rieksneuwöhner, Larissa Rothberger, Annika-Marie Schmolka, Marc Scolie, Laura Siepe, Matthew Studley, Marie Louise Teichert, Moritz Toppmöller, Hannes Weweler, Dirk Wulfhorst und Stephan Kanowski befördert. Als Oberfeldwebel grüßen jetzt Ralf Beckervordersandforth, Kai Bögel, Theresa Feldhans, Alexander Hark, Ingrid Hollenhorst, Frederik Lewike, Laura Linnemann, Ralf Masjosthusmann, Irmgard Meiertoberens, Felix Nolting, Marc Peschke, Jens Schneegaß, Lukas Steinkemper und Martin Westhues. Neue Hauptfeldwebel sind Petra Lasarzik und Dieter Masjosthusmann. Im Stand des Leutnants sind jetzt Elisabeth Barkusky, Dirk Fortenbacher, Reiner Kerner, Matthias Stange und Andreas Westhoff. Heinz Krebs und Patric Puls sind jetzt Oberleutnant und Peter Barkusky und Christian Janzen Hauptmänner.

 Schützen sind jetzt Hilfsspechte

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard erweitert vom 1. Juli an ihr karitatives Engagement in Spexard. Neben den ehrenamtlichen Arbeiten auf dem Friedhof sowie der Aktion Rumpelkammer und der Hilfe für Familien in Bolivien, werden dann die "Hilfsspechte" parat stehen. Das Angebot richtet sich an Senioren, Alleinerziehende und Menschen in besonderen Lebenslagen und beinhaltet Hilfe bei handwerklichen Tätigkeiten oder die Haustierbetreuung im Krankheitsfall.
"Wir setzen uns für Menschen ein, die Hilfe brauchen", sagt Ideengeber Richard Proske. Er und sein Team haben viel Energie in das Projekt investiert. Der stellvertretende Brudermeister der Schützen ist für die karitativen Aufgaben zuständig und hat bereits vor vielen Jahren die Unterstützung des Familienprojekts Arco-Iris angeregt, bei dem die Schützen jährlich einen Betrag von 1.050 Euro für arme Familien in Bolivien spenden.
"Wir sind immer wieder angesprochen worden, wann wir etwas für Hilfsbedürftige in Spexard machen", berichtet Proske. Die Gründung eines Arbeitskreises aus den Reihen der Bruderschaft war der Anfang. Mit seiner Gattin Monika sowie den Mitstreitern Friedhelm Stüker, Heike Hartkämper, Astrid Fortenbacher, Delia Spexard, Hildegard Spexard machte sich Proske an die Organisation. Mehr als 50 Helfer stehen parat. "Wer Hilfe braucht, muss sich nicht schämen. Unsere Helfer werden Zeit verschenken und Kontakt zur Außenwelt schaffen", berichtet Proske.
Die persönliche Betreuung kann Vorlesen aus der Tageszeitung oder die Begleitung bei Spaziergängen sein. Die Haustierbetreuung im Krankheitsfall oder einfach nur Gesellschaft leisten gehören dazu. Hilfe bei handwerklichen Tätigkeiten, die durch Laien ausgeführt werden können, umfasst das "Wechseln einer Glühbirne, tropfende Wasserhähne reparieren oder leichte Tischlerarbeiten."
Zur Hilfe im Haushalt gehört zum Beispiel das Abnehmen oder Aufhängen von Gardinen oder das Putzen von schwer zugänglichen Fenstern. Die Begleitung bei Einkäufen oder Hilfe beim Ausfüllen von Formularen zählt auch zu den Diensten. "Wir bitten allerdings jetzt schon um Verständnis, dass wir die Anliegen der Menschen nur im Rahmen unserer zeitlichen Möglichkeiten erledigen können", sagt Proske. Pro erfolgter Einsatz bitten die Hilfsspechte um eine Spende von fünf Euro für die Unkosten. Die Helfer werden über eine Hotline eingeteilt. Diese ist von montags bis freitags zwischen 10 und 18 Uhr unter Tel. (0151) 20 26 33 24 erreichbar.

Bild: msc
Die Organisation der Hilfsspechte liegt in den Händen von Delia Spexard (links), Monika Proske, Richard Proske, Heike Hartkämper, Hildegard Spexard, Astrid Fortenbacher und Friedhelm Stüker.

Bild: msc
Es grüßt unser Königspaar Peter und Elisabeth Barkusky

Bild: msc
Ein Horrido auf das Jungschützenkönigspaar Lukas Steinkemper und Anna Brinkrolf.

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