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Stand 21.03.2018
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 Einkehrtag: Die Ideale Glaube, Sitte und Heimat sind nicht altmodisch

Bild: msc  
Der Bundestagsabgeordnete der CDU Wolfgang Bosbach sprach zu aktuellen Innenpolitischen Themen.

Mit seiner rheinischen Frohnatur brachte der als strittiger Geist geltende Politiker Wolfgang Bosbach die als wortkarg geltenden Ostwestfalen beim 57. Bruderschaftstag des Bezirksverbandes Wiedenbrück der historischen Schützenbruderschaften in Schwung. Der Bundestagsabgeordnete der CDU ermutigte die 750 Schützen aus 19 Bruderschaften in der voll besetzten Langenberger Mehrzweckhalle auf, sich gegen die Entchristianisierung der Gesellschaft einzusetzen. „Ihre Ideale Glaube, Sitte und Heimat sind nicht altmodisch. Wir sind nur selbst schuld daran wenn andere Religionen stärker werden. Die Deutschen müssen zu ihren Werten stehen“, ermutigte der Bergisch Gladbacher die Schützen. Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard nahm mit einer großen Abordnung teil.
Seine Verspätung von 45 Minuten hatte Wolfgang Bosbach, der in Berlin als Fachmann für die Innenpolitik gilt, mit seiner humorigen Art schnell wettgemacht. Von einem Wahlkampfauftritt in Baden-Württemberg kommend hatte sein Zug in Hamm Verspätung. Mit einem eigenen Shuttle hatte die gastgebende Bruderschaft St. Antonius Benteler den Gastredner abgeholt und nach seinem vierzigminütigen Auftritt postwendend wieder zum Bahnhof gebracht. So eilig hatte es Bosbach bei seinen Ausführungen zur aktuellen innenpolitischen Themen nicht. „Wir müssen aber schnell verhindern, dass Konflikte aus anderen Teilen der Erde bei uns ausgetragen werden. Der Terror macht keinen Halt vor Deutschland.“ Die Verteilung der Flüchtlinge auf andere Staaten der Europäischen Union geht Bosbach zu langsam voran. „Wenn das so weiter geht verteilen wir in 50 Jahren noch Flüchtlinge. In Brüssel werden Milliarden einfacher verteilt als Menschen.“
Die Langenberger Bürgermeisterin Susanne Mittag kam direkt von ihrem Urlaub vom Tegernsee und war pünktlich zum Beginn des Besinnungstages der Schützen wieder daheim. „Die Bruderschaften haben in unserer Gemeinde einen hohen Stellenwert. Sie sind fair und hilfsbereit und sollen sich weiter für die Gesellschaft einsetzen“, lobte Mittag das Engagement der Gemeinschaften. Das Leben der Schützengemeinschaften sieht der Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann bei den immer höheren Auflagen der Landesregierung gefährdet. „Die Reglementierung macht uns zu schaffen und kostet viel Geld. Der Unfug muss langsam ein Ende haben. Ich hoffe der Minister Remmel rudert zurück“, sagte Heitjohann in seiner Begrüßungsrede. Zur aktuellen Debatte um den Entwurf eines neuen Freizeitlärmerlasses wird es im März ein Treffen mit den Schützenverbänden und Vertretern der Karnevalisten und Schausteller mit dem Minister Remmel in Düsseldorf geben. Dann ist auch der Wiedenbrücker Oberst und Rechtsanwalt Hermann-Josef Pierenkemper, der als Justiziar die Belange des Bundes der Historischen Schützenbruderschaften vertritt, mit am Tisch.
Das Schützen sich auch für die Belange der Gesellschaft einsetzen zeigte wieder einmal die Hutsammlung während des Schützentages. Die 2.256 eingesammelten Euro stockte der Bezirkskassierer Norbert Brinkrolf auf 3.000 Euro auf. Der Erlös geht an die Gastkirche Recklinghausen. Die Einrichtung für Wohnungslose unterstützt die St. Antonius Schützenbruderschaft bereits seit 16 Jahren.

Bild: msc
Der 57. Bruderschaftstag im Bezirksverband Wiedenbrück wurde von der St. Antonius Schützenbruderschaft Benteler ausgerichtet.

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Es grüßt unser Königspaar Peter und Elisabeth Barkusky

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Ein Horrido auf das Jungschützenkönigspaar Akim Kuklinski und Jule Szczesny

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