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Wir trauern um unsere Mitglieder

Heinrich Geisenhanslüke

verstorben am 24.11.2018
im Alter von 84 Jahren
Mitglied seit 1958
und

Rudolf Masjosthusmann
verstorben am 18.11.2018
im Alter von 91 Jahren
Mitglied seit 1977

Wir sprechen hiermit
unser Beileid und
unsere tiefe Anteil-
nahme aus.

Stand 31.10.2018
1067 Mitglieder

 „Eine echte Schützenfamilie“

Die Amtszeit des Spexarder Schützenkönigs Ulrich II Steinkemper und seiner Königin und Gattin Marion I geht auf dem traditionellen Schützenfest zu Ende. Die Regierungsgeschäfte müssen sie dann nach zwölf Monaten in andere Hände legen. Der 42-jährige selbstständige Tischlermeister zieht ein persönliches Fazit und stellte sich den Fragen der Redaktion.

  msc
Eine echte Schützenfamilie: Königspaar Marion und Ulrich Steinkemper mit ihren Kindern Jana und Lukas.

Wie war das Thonjahr?
Das war ein tolles Jahr. Es war einfach nur schön. Die Spexarder Vereine waren alle sehr nett zu uns und wird sind überall toll aufgenommen worden. Zeitweise war es eine anstrengende Angelegenheit. Die schönen Augenblicke machten das aber wieder wett.
Weil ich als Spexarder Bürger sowie so zu den Ortsfesten gehe, hielt sich der Terminstress noch in Grenzen.

Welche Erfahrungen machte ein Schützenkönig in dieser Zeit?
Ich habe sehr viele Leute kennen und schätzen gelernt und eine Menge Spaß mit allen gehabt. Interessanter Weise haben viele Mitglieder meines Hofstaats mit dem Rauchen aufgehört.

Was hat Ihnen am besten gefallen?
Der Zusammenhalt meiner Thongesellschaft. Wir sind das ganze Jahr durch dick und dünn gegangen obwohl sich einige Pärchen nur flüchtig kannten. Bei der Zusammenstellung hatte ich mit meiner Königin ein echt glückliches Händchen. In diesem Jahr hat sich außerdem eine Freundschaft zum Thron der Hubertus-Schützen aus Avenwedde entwickelt. Bei einem Vergleichsschießen auf dem Schießstand wurde sich auch im sportlichen Wettkampf gemessen.

Schießen Sie noch einmal den Vogel ab um Kaiser zu werden?
Ich werde bestimmt kein Kaiser. Das war für mich eine einmalige Angelegenheit. Aber vielleicht schießt meine Frau den Vogel ab. In Spexard herrscht ja Gott sei Dank die volle Gleichberechtigung. Diese Angaben sind aber ohne Gewähr.

Warum sind sie in die Schützenbruderschaft eingetreten?
Ich bin durch meine Freunde seit 1998 dabei. Die große Gemeinschaft hat mich fasziniert. Als ich das erste Mal mitmarschiert bin und eine Uniform anhatte, war ich so begeistert, dass ich sofort wusste, irgendwann schießt du den Vogel ab. Die Schützen haben mich herzlich aufgenommen. Durch einen Zufall bin ich später zum Sportschießen gekommen und gehe heute regelmäßig auf unseren Stand.

Wie steht ihre Familie zum ihrem Engagement in der Bruderschaft?
Wir sind in den letzten Jahren eine echte Schützenfamilie geworden. Meine Frau zieht richtig mit und ist längst ein aktives Mitglied und mit Uniform und jetzt im Königinnenkleid dabei. Unsere zwei Kinder sind wie wir vom Schützenbazillus infiziert. Dem Vorstand gehöre ich als Beisitzer seit zwei Jahren an.

Hat eine Schützenbruderschaft mehr zu bieten als Feiern und Trinken?
Auf alle Fälle. Wir in Spexard sind sehr stark im Ortsteil engagiert. Als Mitglied der „Buddeltruppe“, die regelmäßig auf dem Friedhof die Wege erneuert und andere Arbeiten übernimmt, bin ich hautnah am Geschehen. Die Bruderschaft macht außerdem eine hervorragende Jugendarbeit und baut einen Spielmannszug mit vielen Kindern und Jugendlichen auf. Die Sportschützen gehören mit ihrer Nachwuchsabteilung zu den besten im Kreis Gütersloh und unter dem Dach der Schützen ist der Heimatverein integriert. Die Bindung zur katholischen Kirche ist auch groß. Unter anderem bauen wir bei der Fronleichnamsprozession den Altar auf und sind mit einer starken Abordnung vertreten.

Viele Schützenbruderschaften und Vereine haben in der heutigen Zeit Probleme einen König zu finden. Wie sieht das in Spexard aus?
Ich bin nicht bange um meine Nachfolge und sicher, dass wir einen neuen König finden. Im vergangenen Jahr hatte ich vier ernsthafte Mitbewerber. Bei meinem ersten Versuch 2006 waren es auch eine ganze Hand voll. Der Vogel bleibt nicht oben. Ich kann nur jedem die Empfehlung aussprechen, es zu tun. Das wird keiner bereuen, der für unsere Ideale Glaube, Sitte und Heimat einsteht.

Bild: msc
Es grüßt unser Königspaar Anja und Markus Toppmöller

Bild: msc
Ein Horrido auf das Jungschützenkönigspaar Lukas Steinkemper und Anna Brinkrolf.

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