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Der Sprachtaler: Ein Kommunikationsmittel aus früherer Zeit

 
Die Vorderseite des Spexarder Sprachtalers.

In der heutigen Zeit werden Nachrichten mit Kommunikationsmitteln wie dem Smartphone übermittelt. In Sekundenschnelle sind wir mit der ganzen Welt verbunden. In Spexard war das vor 200 Jahren anders. Die Kommunikationsvielfalt von heute war in damaliger Zeit nicht vorhanden. Da brauchten Nachrichten längere Zeit, bis sie in der ganzen Bauerschaft die Runde machten. Eines der offiziellen Mittel der Obrigkeit zur Verkündung von Informationen in der damaligen Zeit war der Sprachtaler. Das genaue Alter des Spexarder „Sprachtalers“ ist nicht bekannt. Vermutlich stammt er aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, da Sprachtaler benachbarter Bauerschaften seit 1810 nachweisbar sind. Im Kreis Gütersloh sind noch wenige Exemplare dieser Sprachtaler vorhanden, die alle in der Zeit zwischen 1783 und 1848 datieren. In Spexard benutzte man den Sprachtaler zur Nachrichtenübermittlung. Der Sprachtaler war ein simples, dennoch gut durchdachtes Kommunikationsmittel. Der Bürgermeister, Vogt oder Vorhersteher einer Bauerschaft übermittelte wichtige Nachrichten, Meldungen oder Verordnungen mit dieser Hilfe. Diese Nachrichten wurden mündlich oder auch schriftlich in einer ganz bestimmten Reihenfolge von Haus zu Haus gereicht. Nach Rückkehr zu seinem Ausgangspunkt konnte man sicher sein, dass alle die Nachricht erhalten hatten. So stellte er ein absolut sicheres Informationssystem dar. Die Weitergabe des „Sprachtalers“ war Pflicht und musste innerhalb einer Stunde erfolgen. Wer dieser Pflicht nicht nachkam, wurde bestraft. Entsprechende Hinweise befanden sich als Inschrift auf dem Sprachtaler. Im Volksmund war er auch als Bauerntaler bekannt.

 
Dieses Bild zeigt die Rückseite des Spexarder Sprachtalers.

Der Spexarder Sprachtaler hat die Wirren der Zeit überstanden. Der verstorbene Bürgermeister Franz Grochtmann übergab ihn an seinen Nachfolger Robert Mahne. Heute ist er im Besitz des Heimatverein Spexard. Er wurde aus Messingblech gefertigt und hat einen Durchmesser von acht Zentimetern. Zur 900-Jahrfeier wurde 1988 eine kleine Menge an Replikationen gefertigt. Auf der Vorderseite trägt er folgende Inschriften: „B SPEXARD SPRACHTHALER No. II“. Offensichtlich hatte er schon einen Vorgänger oder es gab zwei wie in der Bauerschaft Selhorst bei Langenberg). In einigen Bauerschaften wurden tatsächlich zwei eingesetzt, um so die Zeit der Nachrichtenübermittlung zu verkürzen. In der Umrandung steht. „BEHALT MICH NICHT DAS RATH ICH DICH“. Auf der Rückseite lautet die Inschrift in der Umrandung: „WER MICH LAST STEHEN DEM WIRDS UBEL GEHEN“. Mit diesen Inschriften wurde unter Strafanordnung auf die Verpflichtung zur Weitergabe hingewiesen. Bei dem in der Mitte der Rückseite abgebildeten sechsspeichigen Wagenrad handelt es sich um das Speichenrad im Wappen des Fürstbistums Osnabrück und weist damit auf die alte Landeshoheit des Fürstbistums Osnabrück über das Amt Reckenberg hin zu dem Spexard gehörte.



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