Das Spexarder Bauernhaus
Grenzen auf
Spexard - Das hat was!
 Aktuelles
 Termine
 Vereine
 Spexard
 Bauernhaus
 Geschichte
Hausnr. & Straßen 
Kirche 
Grenzen 
Heimatkunde 
Pläne & Karten 
Gestüt 
Autobahn 
 Links
 Archiv
 925-Jahr-Feier
 Firmen
 Download
 Weihnachten
 Impressum
 Datenschutz
 Suche


Geschichte der Grenzen

Grenze Spexard/Verl  
Am Hüttenbrink war die Gemeinde Spexard kaum 500 Meter breit

Ein eigenwilliges Gebilde war die ehemalige Gemeinde Spexard. Bis zu acht Kilometer lang, aber an der schmalsten Stelle am Hüttenbrink kaum 500 Meter breit. Zum alten Amt Reckenberg gehörend war Spexard - wie auch Avenwedde und Kattenstroth - Teil der Exklave, die seinerzeit zum Bistum Osnabrück gehörte.

Franz Spexard hat anlässlich der 900-Jahr-Feier (1988) über die Entstehung der Spexarder Grenzen geschrieben. Hier ist das Ergebnis seiner Recherchen, das auch im Jubiläumsband nachzulesen ist:

Entstehung der Grenzen

Die Grenze zu Sunden

Am Ohlbrock

Amt Reckenberg und Grafschaft Rietberg

Avenwedde

Als Spexard eigenständig war

 
Die letztgültige Grenziehung der selbstständigen Gemeinde Spexard vor der kommunalen Neuordnung 1969.

Vor 40 Jahren, am 1. Januar 1970, endete mit der Eingemeindung zur Stadt Gütersloh die Selbstständigkeit der Gemeinde Spexard. Vor 100 Jahren hatte diese Selbständigkeit begonnen. 1910 wurde die erst 1889 gegründete Gemeinde Kattenstroth-Spexard aufgelöst. Spexard wurde selbstständig und Kattenstroth ein Teil von Gütersloh.

Die endgültige Trennung der beiden Bauerschaften war zäh und zog sich über Jahre hin.

Bereits 1890 hatte die Stadt Gütersloh die Ausdehnung ihrer Flächen nach Süden mit der Eingemeindung von Kattenstroth vorangetrieben. Gütersloh war durch die Industrialisierung gewachsen und brauchte Fläche. In vielen Sitzungen beider Räte wurde das Thema behandelt. Am 8. Juni 1907 wurde der Vertrag über die Eingliederung von Kattenstroth in die Stadt Gütersloh von beiden Seiten unterzeichnet. Dieser Vertrag trat am 1. April 1910 in Kraft. Von diesem Tage an führte die Restgemeinde mit 646 Einwohnern den Namen Spexard mit einer räumlichen Ausdehnung von 13,3 Quadratkilometern. Mit der Bildung der Gemeinde Spexard war nun aber keineswegs die Neuorientierung in der Verwaltung im Bereich des Amtes Reckenberg territorial und verwaltungsmäßig abgeschlossen.

In der ersten Gemeinderatssitzung vom 10. Mai 1910 wurden die neugewählten Gemeindeverordneten in ihr Amt eingeführt und durch Handschlag verpflichtet. Diese Sitzung wird in den Protokollen der Gemeinde als denkwürdig beschrieben. Gemeindevorsteher blieb August Determeyer. Der Meierhofbesitzer gab es erst aus eigenem Wunsch am 12. Juli 1918 ab. 1873 hatte sich August Determeyer für die Errichtung der Weweler-Schule eingesetzt und sich für den 1904 verwirklichten Ausbau der Straßen nach Neuenkirchen und Verl stark gemacht. Zu Gemeindevertretern wurden 1910 Wilhelm Küster (Stellvertreter und später Nachfolger von Determeyer), Brennereibesitzer Heinrich Spexard, Meier Johannes Bürenheide, Heinrich Johanntoberens, Friedrich Wulfhorst und Friedrich Sagemüller (alle Gemeindeverordnete).

  Repro: msc
Lenker: August Determeyer war vor 100 Jahren der erste Bürgermeister und Gemeindevorsteher.

Die Gemeinde Kattenstroth-Spexard war am 21. Februar 1889 gebildet worden. Gemeindevorsteher blieb seinerseits bereits August Determeyer, der dieses Amt bereits in ähnlicher Funktion seit 1869 ausgeübt hatte. Kattenstroth und Spexard gehörten verwaltungsmäßig zum Amt Reckenberg, welches 1815 nach dem Wiener Kongress zu Preußen kam und im neugebildeten Landkreis Wiedenbrück aufging. Mit Avenwedde und Lintel wurde die Samtgemeinde Avenwedde gebildet. Die Bewohner von Lintel hatten 1865 die Trennung ihres Gemeinwesens von der politischen Samtgemeinde gefordert. Erst 24 Jahre später fand dieses Anliegen gehör.

Die kommunale Neuordnung wurde vor dem ersten Weltkrieg fortgesetzt. Bereits 1913 wurde die Aufteilung des Amt Reckenbergs von der Gemeinde Avenwedde betrieben. Die Lage des wegen schlechter Wegstrecken zu erreichenden Amtssitzes in Wiedenbrück auf dem Reckenberg war ein Grund dafür. Mit Datum vom 1. April 1914 wurde das Amt Avenwedde mit den Gemeinden Avenwedde, Friedrichsdorf und Spexard gegründet. Der Regierungspräsident im Minden hatte zwar seine Bedenken, doch das Teilungsverfahren wurde zügig vorangetrieben. Die ganzen Teilungsformalitäten dauerten nicht mal ein halbes Jahr. Für einen derartigen Verwaltungsakt eine sehr kurze und heute fast undenkbar schnelle Zeit. Für Spexard saßen in der ersten Amtsverwaltung Avenwedde der Meier Anton Spexard und der stellvertretende Gemeindevorsteher Wilhelm Küster für die Dauer von sechs Jahren.

Über die angestrebte Auflösung der Gemeinde Spexard und die Verwaltungsneugliederung des Landkreises Wiedenbrück wurde der Rat am 7. März 1967 erstmals informiert. Der Neugliederungsvorschlag vom März 1968 sah für die Gemeinde Spexard die Eingliederung in die Stadt Gütersloh vor. Dieser Vorschlag fand im Gemeinderat Zustimmung. Der Gebietsänderungsvertrag wurde am 19. März 1969 vom letzten Spexarder Bürgermeister Robert Mahne unterschrieben; am 1. Januar 1970 war Spexard ein Teil der Stadt Gütersloh.



Termine

Corona-Virus: Aktuelle Absagen von Terminen erfragen Sie bitte bei den Veranstaltern!

News

Aileen Kahlert ist die Online-Königin von Spexard
mehr dazu...

Gelungener Auftakt zum Schützenfest „zu Hause“
mehr dazu...

Josefschüler pflegen Brieffreundschaften
mehr dazu...

Jubiläumsfeier wird nächstes Jahr nachgeholt
mehr dazu...

Karin Bergmann schenkt „Boso“dem Heimatverein
mehr dazu...

Historischer Grenzstein in Spexard zerstört
mehr dazu...

Musikzug Spexard probt virtuell
mehr dazu...

Maibaum symbolisiert Zusammenhalt
mehr dazu...

Heimatverein Spexard veröffentlicht Liste alter Haus-Nummern
mehr dazu...

Schützen bieten Hilfe an
mehr dazu...

Freiwilliges Soziales Jahr beim SV Spexard
mehr dazu...

Bruder-Konrad-Straße: Verkehr fließt ab Freitag
mehr dazu...

Spexarder Unternehmen verschieben Gewerbeschau
mehr dazu...

70 Jahre SV Spexard – Festakt und Sportfest abgesagt
mehr dazu...

Eine-Welt-Kreis übergibt Spende an Förderkreis
mehr dazu...

Werner Stüker übergibt Vorsitz an Theresa Feldhans
mehr dazu...

Jörg Niggenaber erhält Ehrenamtspreis der CDU
mehr dazu...

„Initiative für Spexard“ überreicht Unterschriften
mehr dazu...

Wilde Weiber lassen die Stimmungsraketen steigen
mehr dazu...

5.000 Euro für die Malteser
mehr dazu...

Bruder-Konrad-Kirche soll ein Denkmal werden
mehr dazu...

SV Spexard: Fehlende Ehrenamtler bereiten Sorgen
mehr dazu...

Spexarder Weihnachtsmarkt: Erlös verteilt
mehr dazu...

Winterball der Spexarder Schützen
mehr dazu...

Das Spexarder Bauernhaus ist 25 Jahre alt
mehr dazu...

„Fit mit Oma und Opa“ im SV Spexard
mehr dazu...

Oberst Josef Schall ist der neue König der Könige
mehr dazu...

Stolzes Ergebnis für die Sternsinger
mehr dazu...

5. Spexarder Gewerbeschau im April
mehr dazu...

Trauer um die Stute Wurftaube
mehr dazu...

Zwei Konzerte: Publikum feiert Musikzug Spexard
mehr dazu...

St. Hubertus Spexard trauert um Ehrenoberst August Benning
mehr dazu...

Blasmusik und Deftiges aus Ostpreußen
mehr dazu...

Bunter Heimatabend im Bauernhaus
mehr dazu...

Am 1. Advent 1944 wurde in Spexard der 1. Gottesdienst gefeiert
mehr dazu...

Stükerjürgen zum Ehrenmitglied ernannt
mehr dazu...

St. Martin reitet durch Spexard
mehr dazu...

Ferienlager 2020 von Messdienern und Jungschützen
mehr dazu...

22. Auflage der Kleintierschau
mehr dazu...

Neue Beleuchtung auf Reitplatz
mehr dazu...

Krönig‘sche Apotheke stiftet Weihnachtsmarkt-Hütte
mehr dazu...

Altes Gemäuer mit moderner Technik
mehr dazu...

Einheits-Tag in Spexard: Trödel und Musik
mehr dazu...

Spexarder beim Viehabtrieb in der Rhön
mehr dazu...

Malte Westerbarkey König der Könige bei den Jungschützen
mehr dazu...

Spexarder Vereine lassen nicht locker
mehr dazu...

Schützen spenden 2.100 Euro für Straßenkinder
mehr dazu...

Neue Hütten beim Spexarder Weihnachtsmarkt
mehr dazu...

Unterschriftenaktion: Verkehrsinfarkt verhindern
mehr dazu...

Spexarder gründen Bürgerinitiative
mehr dazu...

Heimatverein ehrt Robert Mahne
mehr dazu...

Koch AG der Josefschule belegte 4. Platz
mehr dazu...

Spexarder Vereine zu Besuch im Landtag NRW
mehr dazu...

2.910 Euro für das Ferienlager
mehr dazu...

Umbau der Verler Straße dauert 18 Monate
mehr dazu...

Weitere Artikel finden Sie im Archiv !


nach oben Copyright © by Heimatverein Spexard e.V. Mobile-Version